
468 – Mythen, Macht und Muttermund | mit Helena Barop
aus Die Friedliche Geburt – Positive Geburtsvorbereitung mit Kristin Graf · 19.09.2026 · 71 Min.
Worum es geht
Historikerin Helena Barop gibt einen tiefen Einblick in die Geschichte der Geburt und zeigt auf, wie patriarchale Strukturen und kulturelle Mythen die heutige Geburtshilfe prägen. Sie erläutert, wie Gebärpositionen wie die Rückenlage historisch entstanden sind und welche Rolle die Kirche und gesellschaftliche Erziehung dabei spielten. Das Gespräch thematisiert auch die psychologischen Auswirkungen dieser Traditionen und die Bedeutung feministischer Perspektiven für eine selbstbestimmte Geburt. Barop betont, dass viele Praktiken überdacht werden sollten, um Frauen mehr Handlungsmacht und Freiheit im Kreißsaal zu ermöglichen. Die Folge regt dazu an, alte Gewohnheiten kritisch zu hinterfragen und die Geburt als einen natürlichen, individuellen Prozess zu verstehen.
Beschreibung
In dieser Podcastfolge klärt Historikerin Helena Barop darüber auf, wie sich der meist patriarchal geprägte Blick auf Geburt, Gebärende und Kind im Lauf der Geschichte verändert hat und welche Lehren wir daraus für die heutige Geburtshilfe ziehen können.
Themen
- Geschichte der Geburtshilfe
- patriarchale Geburtskultur
- feministische Perspektiven auf Geburt
- Gebärpositionen und medizinische Praxis
- psychologische und kulturelle Aspekte der Geburt
„Wenn du schwanger bist oder es bald werden willst, hast du gute Voraussetzungen um deine eigene feministische Geschichte der Geburt zu schreiben.“