
#852 - Ethnologin Judith Beyer über Feldforschung in Kirgistan & Myanmar
aus Jung & Naiv · 17.09.2026 · 145 Min.
Worum es geht
Judith Beyer, Ethnologin und Kultur- und Sozialanthropologin, spricht über ihren akademischen Werdegang und die Faszination für Feldforschung, die sie nach Kirgistan und Myanmar führte. Sie erläutert, wie Ethnologie hilft, unterschiedliche Gesellschaften zu verstehen und gleichzeitig Gemeinsamkeiten zu entdecken. Im Gespräch wird deutlich, dass politische Systeme in Zentralasien komplex sind, wobei demokratische Strukturen oft nur formal existieren und sich zunehmend autoritäre Tendenzen zeigen. Beyer beschreibt die Schwierigkeiten, in repressiven Regimen zu forschen, und reflektiert über die Rolle des Staates als relativ junges Konzept. Abschließend äußert sie den Wunsch, ihre Forschung in Myanmar fortzusetzen, sobald es die Sicherheitslage erlaubt.
Themen
- Ethnologie und Feldforschung
- Politische Systeme in Zentralasien
- Staat und Demokratieverständnis
- Forschung in autoritären Regimen
- Persönlicher Werdegang einer Ethnologin