
Rekordjagd trotz Unsicherheit: Wie tragfähig ist die aktuelle Börsenrally?
aus Zertifikate - der ntv Börsen-Podcast · 18.04.2026 · 7 Min.
Worum es geht
Nach einer schnellen Erholung der Aktienmärkte erreichen diese neue Allzeithochs, angetrieben von Tech-Werten, besonders in den USA. Anleger zeigen besonnenes Verhalten und reagieren ruhig auf die geopolitischen Risiken und wirtschaftlichen Unsicherheiten. In Zeiten erhöhter Volatilität nutzen sie Hebelprodukte wie Optionsscheine und Putz zur Absicherung ihrer Depots. Es besteht weiterhin eine gewisse Zurückhaltung bei Investitionen, aber langfristige Trends wie Rheinmetall, Nvidia und Siemens Energy bleiben gefragt. Die Tech-Branche, insbesondere Künstliche Intelligenz, ist wieder im Aufwärtstrend. Anleger sind abwartend, aber einige steigen ein, um keine Performance zu verpassen. Hebelprodukte sind beliebt, und die Anleger zeigen Interesse an ausgewählten Zertifikaten und Underlyings. Europa hinkt den USA bei den Rekordständen hinterher, hauptsächlich aufgrund der energieabhängigen Wirtschaft und geringeren Tech-Werte in den Indizes. Die geopolitischen Risiken beeinflussen den europäischen Markt stärker. Die Diskussion auf der Anlegermesse zeigt die Bedeutung von Besonnenheit und langfristiger Perspektive inmitten der aktuellen Börsenrally.
Beschreibung
Nach der jüngsten Korrektur erholen sich die Märkte überraschend schnell. Speziell die Tech-Werte treiben die US-Börsen auf Rekordniveau. Gleichzeitig bleiben geopolitische Risiken und wirtschaftliche Unsicherheiten bestehen. Viele Anleger stehen vor der Frage: Ist das der Beginn einer neuen Aufwärtsphase oder nur eine kurzfristige Gegenbewegung? Darüber diskutiert Friedhelm Tilgen mit Nicolai Tietze von Morgan Stanley und Dragan Radanovic von der Börse Stuttgart. Wir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, melden Sie sich hier: datenschutz@julep.de
Themen
- Aktienmärkte
- Börsenrally
- Anlegerverhalten
„Man ist eigentlich noch darauf eingestellt, wir haben Krise, wir haben hohe Benzinpreise, wir sehen es jeden Tag an der Tankstelle und auf einmal marschieren die Märkte wieder 10 Prozent nach oben, wie wir es jetzt in den USA gesehen haben und auf einmal merkt man, oh, ich bin ja nicht dabei.“