
Warum der ESC für die queere Community so wichtig ist
aus Serienreif · 30.04.2026 · 27 Min.
Worum es geht
In der Episode spricht Dinko Feijzuli, Chefredakteur und begeisterter ESC-Fan, über seine langjährige Verbindung zum Eurovision Song Contest, die ihn seit seiner Kindheit begleitet. Er beschreibt, wie der Contest ursprünglich ein schwulen- und queeres Phänomen war, das durch Camp-Ästhetik und Offenheit geprägt war, sich aber im Laufe der Jahre zu einem breiteren, inklusiven Event entwickelt hat. Feijzuli betont die Bedeutung des ESC für die Sichtbarkeit und Akzeptanz der LGBTQ+-Community, weist aber auch auf die politischen und gesellschaftlichen Herausforderungen hin, wie etwa Anfeindungen oder die Nutzung des Events für Imagepflege. Er hebt die kulturelle Vielfalt, die internationalen Begegnungen und die besondere Atmosphäre vor Ort hervor und sieht den Wettbewerb trotz aller Kritik als wichtigen Raum für Diversität und Gemeinschaft.
Beschreibung
Was den Song Contest betrifft, sei er ein "Hooligan im positiven Sinne", sagt Dinko Feijzuli. Soll heißen, der größte Musikwettbewerb der Welt beschäftigt ihn nicht nur eine Woche lang, sondern das ganze Jahr über. Feijzuli ist im Hauptberuf Chefredakteur des Branchenmagazins Medianet. Als leidenschaftlicher Beobachter weiß er genau, wo beim ESC die Grenzen zwischen Popkultur und politischem Statement verschwimmen. Wie aus dem TV-Spektakel ein globaler Safe Space wurde, welche Bedeutung Nicole, Thomas Forstner und Johnny Logan für Dinko Feijzuli und die queere Community haben und ob sich der krisengeschüttelte ORF eine Imageverbesserung erwarten darf, klärt Doris Priesching im Gespräch.
Themen
- Bedeutung des Eurovision Song Contests für die queere Community
- Historische Entwicklung und politische Aspekte des ESC
- Persönliche Erfahrungen und Fankultur rund um den ESC
- Sichtbarkeit und Repräsentation von LGBTQ+ im ESC