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Vorhofflimmern: Das Schirmchen hat versagt

aus EvidenzUpdate – für klügere Medizin · 11.04.2026 · 22 Min.

Worum es geht

In der Podcast-Episode wird eine deutsche Studie zum katheterbasierten Vorhofohrverschluss bei Vorhofflimmern vorgestellt. Die Studie zeigte, dass das Schirmchen, das zur Verhinderung von Schlaganfällen eingesetzt wird, keine Vorteile gegenüber der medikamentösen Therapie bietet. Im Gegenteil, es traten mehr Komplikationen auf, wie z.B. mehr Blutungen und kaduverskuläre Todesfälle. Die Studie verdeutlicht, dass der Vorhofohrverschluss keine Standardtherapie ist und nur in speziellen Fällen in Betracht gezogen werden sollte. Die Ergebnisse unterstreichen die Bedeutung einer ehrlichen und aktiven Diskussion mit den Patienten über die Behandlungsoptionen bei Vorhofflimmern.

Beschreibung

Servus! Lust auf einen kleinen und kurzen (!) Ausflug ins linke Atrium? Dort können wir uns das Öhrchen anschauen. Und die Schirmchen, also: den katheterbasierten Vorhofohrverschluss, den LAA-Okkluder (engl.: Left Atrial Appendage Closure). Dafür haben wir eine frische, große, deutsche Studie auf dem Tisch, dazumal unabhängig von der Industrie. Es geht um die CLOSURE-AF, die Mitte März publiziert worden im New England Journal of Medicine.

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