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Ambulantisierung in der Kardiologie: Wer versorgt welche Patienten?

aus f&w - Der Klinikpodcast · 08.09.2026 · 29 Min.

Worum es geht

In diesem Podcast spricht Dr. Matthias Roser über die Entwicklung der Ambulantisierung in der Kardiologie, bei der viele interventionelle Eingriffe zunehmend ambulant durchgeführt werden. Er erklärt, dass Krankenhäuser unverzichtbar bleiben, insbesondere für komplexe Fälle, und plädiert für eine enge Zusammenarbeit und Netzwerkbildung zwischen Krankenhäusern und niedergelassenen kardiologischen Zentren. Roser hebt hervor, dass die Patientenversorgung durch eine durchgängige Betreuung ohne Brüche bei Zuständigkeiten und Daten verbessert werden kann. Zudem beschreibt er die Herausforderungen und Chancen, die sich aus der Umstellung auf ambulante Prozesse ergeben, und gibt einen Ausblick auf die zukünftige Entwicklung und Leitlinien in der kardiologischen Versorgung. Die Diskussion zeigt, dass Ambulantisierung nicht als Konkurrenz, sondern als Ergänzung im Gesundheitssystem verstanden werden sollte.

Beschreibung

Dr. Matthias Roser ist niedergelassener Kardiologe, Gründer und Ärztlicher Direktor eines kardiologischen Zentrums in Nürnberg. Viele interventionelle Eingriffe führt sein Team heute ambulant durch – darunter auch Behandlungen, die lange als klassische Krankenhausleistungen galten. Im Gespräch erläutert Roser, welche Patientinnen und Patienten ambulant versorgt werden können, wann das Krankenhaus unverzichtbar bleibt und warum die Entscheidung nicht allein vom Eingriff abhängen darf. Zudem spricht er über neue Prozesse, verlässliche Netzwerke und die Frage, wie eine durchgängige Behandlung ohne Brüche bei Zuständigkeiten und Daten gelingen kann.

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