
Folge 076 - Was verändern „grüne“ Aktien?
aus Plötzlich Geld! ...? · 16.09.2026 · 12 Min.
Worum es geht
Viele Anleger glauben, dass der Kauf von ESG-konformen oder grünen Aktien direkt positive Veränderungen bei Unternehmen bewirkt. Tatsächlich erhält das Unternehmen bei einem normalen Aktienkauf an der Börse kein neues Kapital, und der Einfluss des einzelnen Aktionärs ist meist gering. Nur bei Neuemissionen oder durch die aktive Nutzung von Stimmrechten auf Hauptversammlungen kann Einfluss genommen werden. Aktivistische Fonds nutzen diese Möglichkeiten, um Unternehmen zu nachhaltigerem Wirtschaften zu bewegen, wie am Beispiel des Fonds mit Beteiligung an RWE gezeigt wird. Der Podcast fordert dazu auf, sich bewusst zu entscheiden, ob man nur ein gutes Gewissen haben oder tatsächlich etwas verändern möchte.
Beschreibung
Das Thema ESG-Fonds war vor 5-10 Jahren noch in aller Munde – durch Überregulierung und undurchsichtige bürokratische Kathegorisierungen, die selbst Fachleute nicht mehr verstehen, ist das Thema jedoch zusehends in den Hintergrund gerückt. Anlass genug, mal wieder antizyklisch auf das Thema hinzuweisen und - auch wenn es vielleicht provokant klingt - mit einem weit verbreiteten Irrglauben aufzuräumen: Durch die Investition in ESG-konforme Fonds verändert sich nichts zum Guten. Wenn ich wirklich etwas verändern will, also z.B. den CO2-Ausstoß vermindern oder den Klimawandel bremsen, dann sollte ich mich vielmehr mit dem Thema aktivistische Fonds beschäftigen: Diese investieren ganz bewusst in kontroverse Unternehmen, die auf einem guten Weg sind und Unterstützung dabei brauchen.
Themen
- ESG-Fonds und grüne Aktien
- Aktienkauf und Einfluss auf Unternehmen
- Aktivistische Fonds und Unternehmensveränderung
- Stimmrecht und Hauptversammlung
- CO2-Reduktion durch Investitionen