
PISA-Schock: Ist unser Bildungssystem gescheitert? Mit Gina Waibel und Kai Maaz
aus heute journal - der Podcast · 10.09.2026 · 41 Min.
Worum es geht
25 Jahre nach dem ersten PISA-Schock offenbart die neueste Studie erneut erhebliche Defizite im deutschen Bildungssystem, insbesondere bei sozial benachteiligten Schülern. Die Diskussion dreht sich um die Ursachen dieser Entwicklung, darunter ungleiche Ressourcenverteilung, fehlende frühkindliche Bildung und die Notwendigkeit einer ressortübergreifenden Bildungspolitik. Experten wie Gina Weibel und Kai Maaz betonen, dass Bildung nicht allein Aufgabe der Familien sein kann und fordern verpflichtende Fortbildungen für Lehrkräfte sowie eine stärkere Demokratiebildung. Zudem wird der Einfluss von Migration auf die Ergebnisse differenziert betrachtet und als nicht kausal für den Leistungsabfall bewertet. Abschließend wird die Bedeutung von gut ausgebildeten Fachkräften und einer nachhaltigen politischen Umsetzung hervorgehoben, um die Bildungschancen zu verbessern.
Beschreibung
25 Jahre nach dem ersten PISA-Schock lassen die Ergebnisse der wohl bekanntesten Bildungsstudie wieder aufhorchen: Deutschlands Schüler schneiden so schlecht ab wie noch nie! Woran liegt das, was muss jetzt bildungspolitisch getan werden und brauchen wir vielleicht sogar einen Neustart im Bildungssystem? Darüber sprechen Host Helene Reiner und die stellvertretende ZDF-Chefredakteurin Anne Gellinek mit der ehemaligen Lehrerin und Bildungsinfluencerin Gina Waibel und dem Bildungsexperten Kai Maaz, der unter anderem mehrere Bundesländer in Sachen Bildung berät. Außerdem geht es darum, welchen Einfluss eine AfD-Landesregierung auf die Bildung in Sachsen-Anhalt haben könnte.
Themen
- PISA-Studie und Bildungsergebnisse
- Bildungsungleichheit und soziale Benachteiligung
- Bildungspolitische Herausforderungen und Reformen
- Einfluss von Migration auf Bildungserfolge
- Rolle von Lehrkräften und Demokratiebildung
„PISA zeigt, was passiert, wenn ein Schulsystem soziale Benachteiligung nicht ausgleicht, sondern verstärkt.“