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Larisa Tropkina: Stalingrad, Ukrainekrieg und die zerstörten deutsch-russischen Beziehungen

aus Gegen den Strom · 13.09.2026 · 55 Min.

Beschreibung

Larisa Tropkinas deutsche Synchronisation wurde mithilfe einer KI-generierten Stimme erstellt. Larisa Tropkina, Vorsitzende des Ausschusses für Bildung, Sport, Tourismus und Jugend im Stadtrat von Wolgograd und Schuldirektorin, spricht mit Patrik Baab über die Erinnerung an Stalingrad, das Verhältnis zwischen Deutschland und Russland und den Krieg in der Ukraine. Sie erzählt, wie Kriegserfahrungen bis heute in Familien und Schulen weitergegeben werden: von ihrer Mutter, die als Kind Hunger und Krieg erlebte, von einem Abschlussjahrgang des Jahres 1941, aus dem niemand zurückkehrte, und von der Frage, wie historische Erinnerung an kommende Generationen weitergegeben werden kann. Im politischen Teil des Gesprächs geht es um die seit 2022 weitgehend eingefrorenen deutsch-russischen Beziehungen, Bürgerdiplomatie und die Auswirkungen des Ukrainekrieges auf Wolgograd. Tropkina vertritt dabei deutlich die russische Sicht auf den Krieg und äußert kontroverse Positionen zur Ukraine, zum Westen und zur Rolle Deutschlands. Zugleich plädiert sie dafür, die persönlichen und kulturellen Verbindungen zwischen Deutschen und Russen nicht abbrechen zu lassen. Themen dieser Folge: – Stalingrad und Wolgograd: Wie Kriegserinnerung über Generationen weitergegeben wird – Schule und Geschichte: Warum persönliche Familiengeschichten für Tropkina wichtiger sind als abstrakte Erinnerung – Deutschland und Russland: Was seit 2022 von Austausch und Zusammenarbeit geblieben ist – Bürgerdiplomatie: Können Menschen erhalten, was die Politik zerstört? – Ukrainekrieg: Tropkinas Sicht auf Russland, die Ukraine und den Westen – „Rache für Stalingrad?“: Eine kontroverse Deutung heutiger deutscher und westlicher Politik – Drohnenalarm, Verwundete und Geflüchtete: Wie der Krieg Wolgograd erreicht – Wolgograd oder Stalingrad? Die Debatte um den Namen der Stadt – Hoffnung auf eine Wiederannäherung zwischen Deutschen und Russen Kapitel: (00:00) Stalingrad und die Erinnerung an den Zweiten Weltkrieg (03:35) Tropkinas Familiengeschichte und die Erfahrungen ihrer Mutter (06:54) Wie Schulen historische Erinnerung weitergeben (08:41) Der Abschlussjahrgang, aus dem niemand zurückkehrte (10:45) Persönliche Geschichten statt abstrakter Geschichte (12:40) Was seit 2022 aus den deutsch-russischen Beziehungen wurde (14:25) Bürgerdiplomatie und persönliche Kontakte (17:36) Tropkinas Sicht auf den Ukrainekrieg (19:00) Informationskrieg und das Bild Russlands im Westen (22:00) Die These von der „Rache für Stalingrad“ (25:08) Was aus der deutsch-russischen Freundschaft wurde (27:39) Drohnenalarm und die Auswirkungen des Krieges auf Wolgograd (31:21) Verwundete, Geflüchtete und gesellschaftliche Unterstützung (35:03) Jugendliche, Mariupol und ukrainische Kinder (38:12) Infrastruktur und Entwicklung Wolgograds (44:33) Wirtschaft, Industrie und Arbeitsplätze (47:10) Soll Wolgograd wieder Stalingrad heißen? (49:21) Kann das Verhältnis zu Deutschland wieder repariert werden? (51:51) Tropkinas Botschaft an deutsche Politiker Dieses Interview dient der politischen Meinungsbildung und freien Meinungsäußerung gemäß Art. 5 GG. Unterstützen Sie unabhängigen Journalismus: Website: patrikbaab.de/unterstuetzen Mehr: patrikbaab.de Telegram: Patrik Baab | X: @PatrikBaabOG © 2026 Patrik Baab