
Bürgermeister fordert Hamburger auf, E-Auto zu fahren - tut es selbst aber nicht
aus 040 Streng vertraulich: Die Lage in Hamburg · 18.09.2026 · 44 Min.
Worum es geht
In der Podcastfolge wird kritisch beleuchtet, wie Hamburgs Bürgermeister Peter Tschentscher die Bürger zum schnellen Umstieg auf E-Mobilität auffordert, während er selbst von einem E-Auto auf ein Hybridfahrzeug umgestiegen ist. Weiterhin wird die überraschende Vertragsverlängerung des HSV-Trainers Merlin Polzin trotz sportlicher Krise thematisiert. Die soziale Lage in Harburg wird als problematisch dargestellt, insbesondere im Zusammenhang mit Flüchtlingsunterkünften und Drogenhilfe, was zu Spannungen und einem Gefühl der Vernachlässigung führt. Proteste gegen den Zirkus Krone und die Diskussion um Tierwohl werden ebenfalls behandelt. Abschließend wird die ambivalente Haltung der Hamburger gegenüber dem Tennisspieler Alexander Zverev und dessen Bedeutung für die Stadt erörtert.
Beschreibung
Vor gut einer Woche hat Hamburgs Bürgermeister Peter Tschentscher im Abendblatt-Interview die Autofahrer in der Stadt aufgefordert, so schnell es geht auf E-Mobilität umzusteigen. Er selbst macht das nicht, im Gegenteil: Er hat seinen E-Dienstwagen gegen ein hybrides Modell eingetauscht - was Lars Haider, einer der Gastgeber von "040 Hamburg streng vertraulich, nicht verstehen kann, während sein Kollege Matthias Iken sagt: "Der Bürgermeister kann jedes Auto fahren, was er will, und wenn es ein Verbrenner ist." Weitere Themen: Der HSV verlängert seinen Vertrag mit Trainer Merlin Polizin mitten in einer Krise, Harburg droht zu dem Sachsen-Anhalts Hamburgs zu werden (und das liegt nicht an den Menschen dort), ein Protest gegen einen Zirkus eskaliert - und der derzeit erfolgreichste Tennisspieler der Welt, Alexander Zverev, wird in seiner Heimatstadt zu wenig geschätzt.
Themen
- E-Mobilität und Bürgermeister Tschentscher
- HSV und Trainervertrag
- Probleme in Harburg und Flüchtlingsunterbringung
- Proteste gegen Zirkus Krone und Tierwohl
- Alexander Zverev und Hamburger Sportkultur