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Börsenradio Schlussbericht, Mo., 20.04.2026: Hormuz-auf-zu-Enttäuschung

aus Börsenradio to go · 20.04.2026 · 27 Min.

Worum es geht

Die Episode berichtet, dass die zuvor optimistische Stimmung bezüglich einer möglichen Öffnung der Straße von Hormuz sich als trügerisch erwiesen hat, was die Unsicherheit im Nahen Osten wieder verstärkt und die Börsen weltweit belastet. Der deutsche DAX sank um 1,2 %, der EuroStoxx50 um 1,3 %, während Energiepreise wie das US-Öl wieder anstiegen. Die Märkte sind weiterhin volatil, beeinflusst durch geopolitische Spannungen, steigende Transportkosten und Inflationsängste. Zudem werden die aktuellen wirtschaftlichen Berichte und die Berichtssaison, insbesondere bei Banken, analysiert, wobei die Resilienz der Märkte trotz der Unsicherheiten hervorgehoben wird. Themen wie Rohstoffpreise, Investitionen in KI und technologische Entwicklungen sowie die Bedeutung der Energieversorgung für Rechenzentren werden ebenfalls diskutiert.

Beschreibung

Die Erleichterung vom Freitag ist schon wieder verpufft: Die Hoffnung auf eine Öffnung der Straße von Hormuz hat sich nicht bestätigt. Die Unsicherheit im Nahen Osten ist damit voll an die Börsen zurückgekehrt. Der DAX verlor 1,2 % auf 24.418 Punkte, auch der EuroStoxx50 gab um 1,3 % auf 5.977 Zähler nach. Unter Druck standen vor allem energieintensive und konjunkturabhängige Branchen wie Industrie, Transport und Technologie. Gesucht waren dagegen defensive Versorger und mögliche Profiteure knapper Energie: RWE stiegen um 2,6 %, E.ON um 0,5 %, Verbio um 2,4 %. In den Firmenmeldungen geht es um den Übernahmedruck von UniCredit auf die Commerzbank, einen 7-Mrd.-USD-Deal von Eli Lilly, 150 Mio. Pfund für KI-Investitionen von Boehringer Ingelheim in London, Drohnenboote von Rheinmetall und den Personalaufbau bei Hensoldt. Börsenweisheit des Tages von George Soros: "Ich bin nicht besser als der nächste Trader, nur schneller darin, meine Fehler einzugestehen und zur nächsten Chance überzugehen."

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