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Gewerkschaften und ihr Kampf um digitalen Zugang

aus Systemrelevant - Fakten für eine demokratische und nachhaltige Wirtschaft · 30.04.2026 · 31 Min.

Worum es geht

In der Podcast-Episode wird die Problematik des eingeschränkten digitalen Zugangsrechts von Gewerkschaften zu Beschäftigten in Betrieben diskutiert. Trotz gesetzlicher Regelungen im Betriebsverfassungsgesetz, die den physischen Zugang zu Betriebsräumen regeln, ist das digitale Zugangsrecht bislang unzureichend geregelt, was die Arbeit der Gewerkschaften erschwert. Experten erläutern die rechtliche Lage, die bisherigen Urteile des Bundesarbeitsgerichts und die Forderung nach einer Gesetzesänderung, um digitale Kommunikationsmittel wie E-Mail und Intranet explizit einzubeziehen. Es wird betont, dass ein moderner, rechtlich abgesicherter digitaler Zugang essentiell ist, um Tarifbindung, Mitgliedergewinnung und kollektive Rechte in einer zunehmend digitalisierten Arbeitswelt zu sichern. Zudem wird die Bedeutung direkter menschlicher Kontakte für Solidarität und gewerkschaftliche Organisation hervorgehoben, wobei die technische Umsetzung eines digitalen Zugangs noch diskutiert wird. Die Diskussion unterstreicht die Notwendigkeit, das Betriebsverfassungsgesetz an die Realitäten der digitalen Arbeitswelt anzupassen, um die gewerkschaftliche Arbeit nachhaltig zu stärken.

Beschreibung

Ihr Zugangsrecht wurde zuletzt eingeschränkt: Doch ohne Kontakt zu den Beschäftigten in den Betrieben können Gewerkschaften wenig bewegen. HSI-Direktor Ernesto Klengel und Johanna Wenckebach, Justiziarin der IG Metall, analysieren, wie gewerkschaftliche Arbeit im digitalen Zeitalter gestärkt werden kann.

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