
Abschreckung im All: Wie sich Europa gegen russische Angriffe im Weltraum wehren kann
aus SWP-Podcast · 28.04.2026 · 15 Min.
Worum es geht
In der Episode wird die zunehmende Militarisierung des Weltraums durch Russland thematisiert, das Signale stört, Satelliten überwacht und potenziell Angriffe auf die Infrastruktur im All plant. Es wird erläutert, dass das komplexe Satellitensystem, bestehend aus Satelliten, Bodenstationen und Signalübertragung, verwundbar ist, wobei Russland weniger auf eigene Satelliten angewiesen ist und stattdessen auf Signalstörungen, Cyberangriffe und kinetische Angriffe setzt. Die Diskussion hebt die Bedeutung europäischer Strategien hervor, um die eigene Weltrauminfrastruktur resilienter zu machen, etwa durch Zusammenarbeit mit kommerziellen Partnern, den Ausbau terrestrischer Systeme und die Entwicklung eigener Satelliten. Zudem wird die Dringlichkeit betont, die Abhängigkeit von US-amerikanischen Systemen zu reduzieren und eine europäische Unabhängigkeit im Weltraum zu fördern, um im Falle eines Konflikts handlungsfähig zu bleiben. Die Episode schließt mit einem Blick auf die ambitionierten Pläne Europas, die bis 2029 eine eigenständige, robuste Weltrauminfrastruktur aufbauen sollen, wobei die Zusammenarbeit zwischen Deutschland, Frankreich und anderen europäischen Partnern zentral ist.
Beschreibung
Russland stört Signale im All, überwacht Satelliten und verfügt über militärische Fähigkeiten, um Weltrauminfrastruktur zu zerstören. Juliana Süß erklärt, wie Deutschland und Europa die eigenen Satelliten-Systeme im All und auf der Erde resilienter ausbauen und besser schützen können.
Themen
- Militärische Bedrohungen im Weltraum
- Europäische Weltraumverteidigung und Resilienz
- Russische Weltraumstrategie und Angriffe
- Abhängigkeit Europas von US-amerikanischer Satellitentechnik
- Zukünftige europäische Weltrauminfrastruktur