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Axolotl-Superkraft: Wie lässt man Körperteile nachwachsen? | Inside Science

aus Rätsel der Wissenschaft · 28.01.2026 · 21 Min.

Worum es geht

Der Axolotl, ein mexikanischer Schwanzlurch, fasziniert die Wissenschaft durch seine einzigartige Fähigkeit, Körperteile, Organe und sogar Teile seines Gehirns regenerieren zu können. Diese Regenerationsfähigkeit beruht auf der Neotenie des Axolotls, wodurch seine Zellen flexibel und entwicklungsbezogen bleiben. Forscher*innen, wie die renommierte Biochemikerin Ellie Tanaka, untersuchen intensiv, wie die Regeneration beim Axolotl funktioniert und ob Erkenntnisse auf den Menschen übertragbar sind. Obwohl die vollständige Regeneration von Gliedmaßen beim Menschen noch Zukunftsmusik ist, könnten einzelne Elemente der Axolotl-Regeneration wie Wundheilung ohne Narbenbildung, Knochenheilung und Nervenregeneration wichtige Anwendungen in der Medizin haben.

Beschreibung

Der Axolotl hat es weit gebracht. Lange war dieser mexikanische Schwanzlurch ein weitgehend unbekanntes Tier, das ausschließlich in den Kanälen und Seen rund um Mexiko-Stadt lebte und kaum jemandem ein Begriff war. Heute ist er ein Superstar der Regenerationsforschung und eine Ikone der Popkultur: Der niedliche Salamander, der stets zu lächeln scheint, taucht in Videospielen, Memes und Kinderzimmern auf. Noch mehr steht der Axolotl im Rampenlicht der Forschung. Er kann verlorene Körperteile vollständig nachbilden – eine Fähigkeit, die ihn zu einem der wichtigsten Modellorganismen der modernen Biologie gemacht hat.

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