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#263 (Wohnungsnot - hilft das Vergesellschaften?)

aus Lanz + Precht · 17.09.2026 · 53 Min.

Worum es geht

Die Episode behandelt die drängende Wohnungsnot in Berlin, die im aktuellen Wahlkampf eine zentrale Rolle spielt. Markus Lanz und Richard David Precht reflektieren ihre eigenen Erfahrungen mit beengtem Wohnraum und problematischen Vermietern. Sie diskutieren die politischen Versäumnisse der letzten Jahrzehnte, die zu der aktuellen Situation geführt haben, und setzen sich mit dem Konzept der Vergesellschaftung auseinander, das Precht befürwortet. Dabei wird auch der Unterschied zwischen Enteignung und Vergesellschaftung erklärt sowie die Rolle des sozialen Wohnungsbaus und der Marktmechanismen kritisch hinterfragt. Zudem wird die Umwandlung von leerstehenden Gewerbeimmobilien in Wohnraum als mögliche Lösung angesprochen, ebenso wie die veränderten Bedürfnisse durch neue Arbeitswelten und Homeoffice.

Beschreibung

Wohnungsnot ist eines der wichtigsten gesellschaftlichen Themen unserer Zeit. Das wird besonders deutlich im aktuellen Berliner Wahlkampf. Markus Lanz und Richard David Precht haben Wohnungsnot selbst erlebt. Sie erzählen von ihren ersten Buden, streitsüchtigen Vermietern und niedlichen After-Skorpionen. Was kann und was sollte die Politik jetzt tun? Markus Lanz meint, dass hier zwei Denkschulen aufeinandertreffen. Die Linke meint, wir müssten verstaatlichen, und andere glauben, das regelt der Markt schon selbst. Precht befürwortet ganz deutlich die Vergesellschaftung. Aber hilft das? Schafft das wirklich neuen Wohnraum? Bei allem darf man nicht vergessen, so Precht, dass wir von „waldlichtungsbewohnenden Schimpansen“ abstammen. Das erklärt natürlich einiges.

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