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Smart-Meter-Rollout mit Zwangsgeldern: "Es gibt für Netzbetreiber keine Ausreden mehr" | Klaus Müller (Bundesnetzagentur)

aus Das Klima-Labor von ntv · 23.04.2026 · 28 Min.

Worum es geht

Die Episode beleuchtet die erhebliche Verzögerung beim Smart-Meter-Rollout in Deutschland, der bei nur 5,5 Prozent liegt, während andere europäische Länder nahezu vollständige Abdeckung erreicht haben. Die Bundesnetzagentur hat im Jahr 2025 Verfahren gegen 77 Netzbetreiber eingeleitet, die gesetzliche Fristen nicht eingehalten haben, und plant, bei ausbleibendem Fortschritt Zwangsgelder zu verhängen. Hauptursachen für die Verzögerung sind die komplexen deutschen Sicherheitsanforderungen, die kleinteilige Netzstruktur sowie eine fehlende Priorisierung in der Vergangenheit. Trotz dieser Herausforderungen ist der Sicherheitsstandard bei den zertifizierten Geräten hoch, und es besteht die Hoffnung, dass die Maßnahmen der Behörde den Rollout beschleunigen. Der Ausbau der digitalen Infrastruktur ist entscheidend für die Energiewende, die Versorgungssicherheit und die Integration erneuerbarer Energien. Politische Entscheidungsprozesse und der Ausbau von Kraftwerken, insbesondere Gaskraftwerken, werden als weitere zentrale Herausforderungen identifiziert, um die Versorgungssicherheit in Deutschland zu gewährleisten.

Beschreibung

Andere Länder sind mit dem Smart-Meter-Rollout seit Jahren fertig. Deutschland steht bei 5,5 Prozent. Schlimmer noch, Dutzende Netzbetreiber haben keinen einzigen intelligenten Stromzähler verbaut: "Sie haben nicht getrödelt, sondern sich schlicht zu spät gekümmert und damit glasklare gesetzliche Fristen gerissen", sagt Klaus Müller. Im Podcast stellt der Präsident der Bundesnetzagentur klar: Die Zeiten von Ausreden und Pädagogik sind vorbei. Seine Behörde ermittelt inzwischen gegen 77 besonders langsame Netzbetreiber - und möchte sie mit einer Strafzahlung motivieren, ihre Pflichten zu erfüllen: "Es ist jedem Netzbetreiber unangenehm, wenn er seinen Aufsehern berichten muss: Wir müssen ein Zwangsgeld zahlen." Gast: Klaus Müller, Präsident der Bundesnetzagentur Moderation: Clara Pfeffer und Christian Herrmann Wir freuen uns über Feedback und Zuschriften: klimalabor@ntv.de Ihr möchtet uns unterstützen? Dann bewertet das "Klima-Labor" bei Apple Podcasts oder Spotify Das Interview als Text? Einfach hier klicken. Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: sales@julep.de Wir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, melden Sie sich hier: datenschutz@julep.de

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„Deutschland hat Jahre verloren. Aber um es sich jetzt nicht selber immer wieder kompliziert zu machen, rollen wir jetzt den Stand aus, der jetzt einmal festgelegt ist.“