
Kann Vergesellschaftung Mieten senken?
aus Auf den Punkt · 25.09.2026 · 11 Min.
Worum es geht
Die Linke hat in Berlin mit dem Versprechen gewonnen, den Wohnungsmarkt durch Vergesellschaftung großer Immobilienkonzerne bezahlbarer zu machen. Dabei sollen Unternehmen mit mehr als 3000 Wohnungen in Gemeineigentum überführt werden, um den Mietanstieg zu dämpfen. Eine Studie der Hans-Böckler-Stiftung sieht darin ein mögliches Mittel gegen die steigenden Mieten, betont aber, dass die Mieten nicht sinken, sondern nur weniger stark steigen würden. Kritisch werden rechtliche Unsicherheiten, hohe Entschädigungskosten und mögliche Investitionshemmnisse für Neubauprojekte diskutiert. Ob die Linke dieses Vorhaben tatsächlich umsetzen kann, hängt auch von der politischen Lage und Koalitionsbildungen in Berlin ab.
Beschreibung
Die Linke will in Berlin 200 000 Wohnungen vergesellschaften. Das löst nicht alle Probleme.
Themen
- Vergesellschaftung von Wohnungen in Berlin
- Mietpreisentwicklung und Wohnungsmarkt
- Politische Debatte um Wohnungsmarktregulierung
- Rechtliche und finanzielle Herausforderungen der Vergesellschaftung