
Plötzlich ist das Geld weg
aus Das Tagesthema in Oberösterreich · 02.06.2023 · 5 Min.
Worum es geht
In dieser Folge wird eine aktuelle Betrugsmasche erläutert, bei der Täter SMS mit Links zu gefälschten Webseiten verschicken, die österreichischen Banken ähneln. Ziel ist es, die Opfer dazu zu bringen, persönliche Bankdaten wie Verfügernummer und PIN preiszugeben, um dann über die Bank-App Einkäufe zu tätigen und das Konto zu leeren. Stephanie Berger von der Kriminalpolizei gibt wertvolle Tipps, wie man solche Nachrichten erkennt, etwa durch das Misstrauen gegenüber unerwarteten SMS von Banken und das Prüfen der Webseiten auf Rechtschreibfehler. Außerdem wird empfohlen, bei Verdacht sofort die Bank oder Polizei zu kontaktieren und im Zweifelsfall Anzeige zu erstatten. Die Folge sensibilisiert für die Gefahren im digitalen Zahlungsverkehr und zeigt präventive Verhaltensweisen auf.
Beschreibung
Die Polizei warnt wieder vor einer aktuellen Betrugsmasche. Diesmal schicken Täter SMS mit Links zu Webseiten, die österreichischen Banken ähnlich sehen. Sie fordern ihre Opfer auf, Verfügernummer und PIN bekannt zu geben. Damit richten sie sich die Bezahlfunktion auf ihren eigenen Handys ein und gehen damit so lange einkaufen, bis das Konto des Opfers leergeräumt ist. Wir haben mit Stephanie Berger von der Kriminalpolizei gesprochen.
Themen
- Internet-Betrugsmasche per SMS
- Phishing bei österreichischen Banken
- Sicherheitsmaßnahmen bei Bankkonten
- Rolle der Polizei bei Betrugsprävention
„Wenn auf der Straße irgendeine wildfremde Person auf mich zukommt und dann vielleicht sagt, hallo, ich bin der neue Bankberater und bitte gib mir jetzt alle deine persönlichen Daten, würde ich das im echten Leben ja auch niemals machen. Und genauso wenig mache ich es bitte im Internet.“