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Führt uns der Energiepreisschock in eine neue Rezession?

aus 5-Minuten-Talk – wir haben ja nicht ewig Zeit · 02.04.2026 · 6 Min.

Worum es geht

Die Wirtschaftswachstumsprognose für Deutschland liegt bei 0,6 Prozent, basierend auf dem Gutachten der führenden Wirtschaftsinstitute. Trotz einer deutlichen Verlangsamung des Wachstums wird betont, dass 0,6 Prozent nach Jahren der Stagnation oder Rezession immer noch als positiv angesehen werden kann. Der Energiepreisschock aufgrund geopolitischer Ereignisse wie dem Iran-Krieg und der Blockade der Straße von Hormus wird als Hauptfaktor für die wirtschaftliche Unsicherheit betrachtet. Experten diskutieren die Unterschiede zu vergangenen Krisen wie der Corona-Pandemie und dem Ukraine-Krieg, wobei betont wird, dass die aktuelle Situation durch hohe Energiepreise und nicht durch physische Knappheit gekennzeichnet ist. Trotz der Herausforderungen wird darauf hingewiesen, dass bestimmte Branchen wie der staatsnahe Sektor von staatlichen Maßnahmen profitieren könnten, um die Wirtschaft anzukurbeln.

Beschreibung

0,6 Prozent – so viel oder besser so wenig wird die deutsche Wirtschaft in diesem Jahr wachsen. Das prognostizieren die Konjunkturexperten der führenden deutschen Wirtschaftsforschungsinstitute. Schuld sind der Krieg im Iran, die Blockade der Straße von Hormus und der daraus resultierende Energiepreisschock. Experten befürchten: Je länger Krieg und Blockade anhalten, desto wahrscheinlicher entwickelt sich die Öl- und Gaspreiskrise zu einer echten Wirtschaftskrise. Womöglich stehen dem Land harte Zeiten bevor. Warum der Vergleich mit dem Einbruch während der Corona-Pandemie trotzdem „dünn wie Tütensuppe“ ist und wir vielleicht sogar mit einem blauen Auge davorkommen könnten – darüber spricht stern-Politikchef Jan Rosenkranz heute mit seinem Kollegen Jannik Tillar aus dem Wirtschaftsressort von stern und Capital. +++Anregungen, Wünsche, Kritik? Dann schreibt Jannik Tillar und Jan Rosenkranz eine Mail an 5mt@stern.de+++ +++Redaktion und Produktion: Jannik Tillar, Jan Rosenkranz und Isa von Heyl+++ Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: sales@julep.de Wir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, melden Sie sich hier: datenschutz@julep.de

Themen

„Entweder sagt man, Mist, das Wachstum geht um fast die Hälfte flöten oder aber man sagt, hey, wir haben immer noch 0,6 Prozent und das ist nach all den schlechten Jahren ja schon mal was.“