
74. Lautstärke im Klassenzimmer
aus Ein Kopf voll Gold (Der Podcast) - Neurodivergente Kinder begleiten · 16.09.2026 · 64 Min.
Worum es geht
In dieser Folge wird das Thema Lautstärke im Klassenzimmer aus der Perspektive neurodivergenter Kinder beleuchtet. Es wird erklärt, dass unterschiedliche Kinder verschiedene Anforderungen an die Geräuschkulisse haben, etwa dass manche Kinder mit ADHS von einem gewissen Grundrauschen profitieren, während andere Ruhe benötigen. Die Episode zeigt auf, dass es kein universelles Rezept für eine ideale Lautstärke gibt, sondern dass individuelle Anpassungen und Stellschrauben wichtig sind. Praktische Tipps wie die Nutzung von Rückzugsorten, Fidget Toys oder Schallschutzkopfhörern werden vorgestellt. Außerdem wird die Bedeutung von klaren Abläufen, Feedback und Schulbegleitung hervorgehoben, um eine unterstützende Lernatmosphäre zu schaffen. Abschließend wird betont, dass Medikamente bei manchen Kindern zur Regulation beitragen können und dass die Bedürfnisse aller Kinder in inklusiven Klassenzimmern berücksichtigt werden sollten.
Beschreibung
Wenn es in einer Klasse zu einem bestimmten Lautstärkepegel kommt, wird schnell gleichgesetzt: „Die Lehrkraft hat die Kinder nicht im Griff.“ Wir werden gerne an diesem Parameter gemessen. Und das ist doch recht verkürzt gedacht... Unabhängig davon ist Lautstärke und eine produktive Arbeitsatmosphäre trotzdem ein sehr wichtiger Faktor gerade im Kontext Neurodivergenz, auf den wir in dieser Folge mal genauer schauen wollen. Denn hier prallen oft sehr unterschiedliche Bedürfnisse aufeinander. Ein Kochrezept und Idealweg kann es bei so vielfältigen Lerngruppen nicht geben. Aber es gibt Stellschrauben, die wir in den Blick nehmen und eine Ideensammlung, aus der wir schöpfen können
Themen
- Lautstärke im Klassenzimmer
- Neurodivergente Kinder und Lernen
- Produktive Arbeitsatmosphäre
- Individuelle Bedürfnisse im Unterricht
- Strategien zur Klassenraumgestaltung
„Es ist viel zu kurz gedacht, immer zu sagen ja, die Lehrkraft hat vielleicht nicht das beste Classroom-Management oder hat die Klasse nicht im Griff?“