
Die AfD bestimmt den öffentlichen Diskurs – aber warum?
aus Auf den Punkt · 12.09.2026 · 19 Min.
Worum es geht
In der Podcastfolge wird analysiert, warum die AfD trotz rechtsextremer Positionen zunehmend als normale Partei wahrgenommen wird. Teresa Völker erläutert, dass die Normalisierung ein langfristiger Prozess ist, der durch die mediale Präsenz und die Reaktionen anderer Parteien begünstigt wurde. Die AfD hat es geschafft, Themen wie Migration und Sicherheitsfragen zu dominieren, während Opferperspektiven oft zu kurz kommen. Medien spielen eine zentrale Rolle, indem sie kritisch berichten sollten, aber auch durch unkritische Berichterstattung die Normalisierung fördern können. Abschließend werden Strategien diskutiert, wie man der Normalisierung entgegenwirken kann, etwa durch gezielte Kommunikation, Regulierung und das Setzen eigener Themen jenseits der AfD-Agenda.
Beschreibung
Der Umgang der Medien und anderer Parteien mit der AfD habe ihren Aufstieg befördert, sagt die Politikwissenschaftlerin Teresa Völker.
Themen
- Umgang mit der AfD in Medien und Politik
- Normalisierung der extremen Rechten
- Rolle der Medien im öffentlichen Diskurs
- Strategien gegen Rechtsextremismus
- Auswirkungen von Wahlkämpfen und gesellschaftlichen Debatten
„Die AfD vertritt Positionen, die rechtsextrem sind und damit sollte man das nicht als Teil einer normalen Demokratie anerkennen.“