
Können wir ohne Viren leben?
aus Rätsel der Wissenschaft · 11.02.2026 · 22 Min.
Worum es geht
In der Podcast-Episode 'Können wir ohne Viren leben?' wird beleuchtet, dass Viren nicht nur als Krankheitserreger bekannt sind, sondern auch positive Seiten haben können. Sie beeinflussen Zellen, Vermehrung und sogar das Verhalten ihrer Wirte. Einige Viren sind für uns neutral oder sogar nützlich, wie z.B. bei der Entstehung der Plazenta. Trotz ihrer Abhängigkeit von Wirtszellen sind Viren äußerst erfolgreich in ihrer Vermehrung und Evolution. Die Diskussion, ob Viren als eigenständige Lebewesen betrachtet werden können, bleibt kontrovers.
Beschreibung
Grippe, Covid, Norovirus: Nicht nur im Winter versuchen wir, Virusinfektionen zu vermeiden – zu Recht, denn die Folgen können unangenehm bis tödlich sein. Doch nicht immer, wenn von Viren die Rede ist, geht es um Krankheitserreger: Manche können uns sogar nützlich sein. Diese Perspektive rückt die Virologin Marilyn Roossinck von der US-amerikanischen Pennsylvania State University in ihrem Buch Viren. Die faszinierende Welt unserer heimlichen Bewohner in den Vordergrund. In der aktuellen Folge des STANDARD-Podcasts Rätsel der Wissenschaft erklärt die Expertin im Gespräch mit Tanja Traxler, David Rennert und Julia Sica: Welches menschliche Organ würde uns ohne Viren womöglich fehlen? Was haben die Winzlinge mit der niederländischen Tulpenmanie zu tun? Außerdem erörtert Roossinck, warum sie ungern darüber spricht, ob Viren eigentlich leben oder nicht.
Themen
- Viren als heimliche Manipulatoren
- Evolutionäre Bedeutung von Viren
- Debatte um Viren als Lebewesen