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Dr. Karl Reinitzhuber, ADLER Group: „Schnäppchenmarkt ist im Interesse von niemandem“

aus Immobiléros - Der Podcast für die Immobilienszene · 04.05.2026 · 34 Min.

Worum es geht

In der Podcast-Episode diskutiert Dr. Karl Reinitzhuber, CEO der ADLER Group, die aktuelle Lage auf dem Immobilienmarkt, die durch geopolitische Spannungen und steigende Zinsen beeinflusst wird. Er betont, dass Investoren momentan vorsichtiger sind und auf Hold geschaltet haben, was zu einem Rückgang bei Transaktionen führt. Trotz dieser Unsicherheiten verkauft die Gruppe ausgewählte Projekte, verfolgt jedoch eine klare Strategie der Portfolio- und Standortfokussierung, insbesondere in Berlin. Reinitzhuber sieht derzeit keinen großen Schnäppchenmarkt, da viele Bestandshalter ihre Finanzierungsstrukturen stabilisiert haben und auf langfristige Wertsteigerung setzen. Er hebt die Bedeutung von Planungssicherheit hervor, insbesondere im Hinblick auf politische Debatten wie die Vergesellschaftung in Berlin, und betont die kontinuierlichen Investitionen in nachhaltige Modernisierungen. Abschließend gibt er einen Ausblick auf die laufenden Verkaufsprozesse und die strategische Ausrichtung der ADLER Group, die auf Stabilität und nachhaltiges Wachstum setzt.

Beschreibung

„Die Investoren haben auf Hold geschaltet.“ Das ist auch in den Augen von Dr. Karl Reinitzhuber nicht verwunderlich, wenn man auf die aktuellen geopolitischen Umgebungsvariablen schaut. Trotzdem konnte der CEO der ADLER Group in diesem und im vergangenen Jahr bereits mehrere Projekte verkaufen, ein paar, wie der Steglitzer Kreisel, warten noch auf Käufer. Karl Reinitzhuber erklärt die Logik hinter den Verkäufen und spricht über sein Lieblingsprojekt: das OSTFORUM in Leipzig. Ein Quartier mit Büro, Wohnen und Einzelhandel, Blick ins Grüne, ikonischer Fassade, fußläufig zur Innenstadt. Liebling hin oder her: Auch das OSTFORUM steht auf der Verkaufsliste. Karl Reinitzhuber erklärt die Strategie der Portfoliobereinigung, über Leerstand, Mieten und Investitionen in den Bestand und über die Vergesellschaftungsdebatte in Berlin. Der Ausblick auf das Jahr 2026 klingt mit Karl Reinitzhuber so: „Wenn das Geschehen bei ADLER nicht als besonders spektakulär, sondern vorhersehbar und sogar ein bisschen langweilig empfunden wird, dann haben wir genau das erreicht, was wir wollen.“

Themen

„Wenn das Geschehen bei Adler nicht als besonders spektakulär sondern vorhersehbar und sogar ein bisschen langweilig empfunden wird, dann haben wir genau das erreicht, was wir wollen.“