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Brauchen wir jetzt alle eine Therapie?

aus gefühlt gedacht · 11.09.2026 · 68 Min.

Worum es geht

In dieser Podcastfolge wird erörtert, wann ein Mensch als psychisch krank gilt und wann er einfach nur anders ist. Die Hosts sprechen über die gesellschaftlichen Normen, die Diagnosen und die Bedeutung von Neurodivergenz. Es wird der Unterschied zwischen Therapie und Coaching erklärt, wobei nicht jede psychische Erkrankung eine Therapie erfordert. Außerdem wird das Thema Trauma erweitert, indem auch emotionale Vernachlässigung als Trauma anerkannt wird. Abschließend betonen sie, dass der Umgang mit den eigenen Emotionen ein wesentlicher Faktor für psychische Gesundheit ist und dass das Annehmen und Verweilen bei Gefühlen ein wichtiger Schutzfaktor sein kann.

Beschreibung

Wann ist ein Mensch psychisch krank und wann ist er einfach anders? Wir sprechen über Diagnosen, gesellschaftliche Normen und die manchmal ziemlich schmale Grenze zwischen Anderssein und psychischer Erkrankung. Darüber, warum „normal“ keine so objektive Kategorie ist, wie wir vielleicht denken, und warum das, was heute als krank gilt, nicht immer schon so bewertet wurde und nicht überall so bewertet wird. Wir sprechen über Neurodivergenz, über Leidensdruck und Beeinträchtigung, über kulturelle Unterschiede und darüber, warum auch eine Diagnose nicht in Stein gemeißelt ist. Und am Ende landen wir bei einer vielleicht noch wichtigeren Frage: Was brauchen wir eigentlich, um psychisch gesund zu bleiben? Vielleicht nicht nur die Fähigkeit, unsere Gefühle zu regulieren sondern vor allem die Fähigkeit, **mit ihnen bleiben zu können**

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