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Chefsache #56 - Doch. Als Chef solltest du beliebt sein.

aus Chefsache - Führung empathisch, stark und wirksam! · 23.09.2026 · 12 Min.

Worum es geht

In dieser Podcastfolge wird die weit verbreitete Annahme hinterfragt, dass Führungskräfte nicht beliebt sein müssen, sondern nur respektiert werden sollten. Der Sprecher erklärt, dass Beliebtheit bei Mitarbeitern keineswegs Schwäche bedeutet, sondern eine wichtige Führungsqualität ist, die die Zusammenarbeit verbessert und Vertrauen schafft. Es wird betont, dass Führungskräfte authentisch und menschlich sein dürfen, auch Schwächen zeigen können und Nähe zulassen sollten, ohne dabei ihre Autorität zu verlieren. Gleichzeitig ist es wichtig, klare Grenzen zu setzen und konsequent zu handeln, um Konflikte nicht zu vermeiden, sondern konstruktiv zu bewältigen. Die Folge gibt praktische Tipps, wie Sympathie entsteht, etwa durch echtes Interesse und persönliche Offenheit, und fordert Führungskräfte dazu auf, sich zu fragen, ob ihre Mitarbeiter gerne mit ihnen arbeiten oder nur für sie arbeiten.

Beschreibung

**„Ich bin nicht hier, um beliebt zu sein.“** Diesen Satz hört man von Führungskräften erstaunlich oft. Klingt konsequent. Klingt stark. Klingt nach jemandem, der auch unangenehme Entscheidungen treffen kann. Aber mal ehrlich: **Warum sollte es dir egal sein, ob deine Mitarbeiter gerne mit dir arbeiten?** Natürlich solltest du als Chef beliebt sein. Nicht bei jedem. Nicht immer. Und schon gar nicht um jeden Preis. Aber deine Mitarbeiter sollten gerne mit dir sprechen. Sie sollten nicht innerlich stöhnen, wenn dein Name auf dem Display erscheint. Sie sollten wissen, dass Meetings mit dir sinnvoll sind, dass sie Probleme ansprechen können und dass du sie nicht nur als Arbeitskraft wahrnimmst. Denn **Sympathie, Nähe und echtes Interesse sind keine Schwächen in der Führung.** In dieser Folge schauen wir uns an, wie Sympathie überhaupt entsteht, warum Gemeinsamkeiten, Offenheit, Interesse und sogar eigene Fehler Beziehungen stärken können – und warum gute Beziehungen auch schwierige Führungsgespräche leichter machen. Aber wir sprechen auch über die Grenze. Denn es gibt einen gewaltigen Unterschied zwischen einer Führungskraft, die ihre Mitarbeiter gerne mögen dürfen – und einer Führungskraft, die **unbedingt gemocht werden muss.** Was passiert, wenn du ein klares Nein aussprechen musst? Wenn du schlechte Leistung ansprichst? Wenn du Grenzen setzt? Wenn ein Mitarbeiter deine Entscheidung richtig scheiße findet? Genau dann zeigt sich, ob Sympathie deine Führung stärkt – oder ob dein Bedürfnis nach Harmonie dich längst davon abhält, wirklich zu führen. Der zentrale Gedanke dieser Folge: **Du solltest wollen, dass deine Mitarbeiter dich mögen. Du solltest es nur nicht brauchen.** Und am Ende bleibt eine ziemlich einfache, aber unangenehme Frage: **Arbeiten deine Mitarbeiter gerne mit dir – oder arbeiten sie nur für dich?** **Jingle by ExplorerAUDIO**

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