PodOrakel · KI-Podcastsuche für den DACH-Raum

#17 Wenn das Finanzamt anders rechnet: Verkehrswertgutachten bei Erbe und Scheidung

aus Problem.Immobilien · 12.08.2026 · 26 Min.

Beschreibung

In Teil 1 ging es um die Steuer. In Teil 2 geht es um den echten Wert – und darum, warum bei einer geerbten Immobilie regelmäßig drei verschiedene Zahlen im Raum stehen: die der Erbengemeinschaft, die des Finanzamts und die des Sachverständigen. Patrick Hoffmann vom Sachverständigenbüro Köln erklärt, wo diese Diskrepanz herkommt, wann eine Kurzbewertung reicht und wann es das vollständige Verkehrswertgutachten nach BauGB sein muss. Dazu ein Exkurs, der aktuell jeden Verkauf betrifft: das Gebäudeenergiegesetz und die Frage, was die Bank des Käufers noch finanziert. Sie sprechen über: ✅ Kurzbewertung oder Vollgutachten – die Entscheidung hängt daran, ob ihr euch noch einig seid ✅ Warum das Finanzamt anders rechnet: keine Ortsbegehung, wenige Daten, wenig Zeit ✅ Der Bodenrichtwert-Irrtum – warum Länge mal Breite mal Richtwert nicht funktioniert ✅ Energieausweis H: wie das Gebäudeenergiegesetz gegen den Verkaufspreis arbeitet ✅ Was ein gerichtsfestes Gutachten kostet: 3.000 bis 5.000 Euro beim Einfamilienhaus ✅ Wegerecht, Baulast, fehlende Wohnflächenberechnung – die typischen Stolpersteine ✅ Und die kuriosesten Aufträge: Deutsche Bahn, Altenheime und der Mietwert einer Schule 👈 Teil 1 findest du in Folge 16: alles über das Restnutzungsdauergutachten und die AfA. 👉 Nächste Folge: die menschliche Seite – Nachbarschaftsflurfunk, die Gegenprobe-Frage und warum man zu Lebzeiten regeln sollte. 🎙️ Gast: Patrick Hoffmann | Sachverständigenbüro Köln | Kranhaus, Köln