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Regen-Check-out, Küstenzauber am Black Head Lighthouse im Burren Nationalpark & Stellplatz im Rinville Harbour| Ep. 57

aus Camping und Abenteuer mit Kind und Hund – Familienreisen im Oldtimer-Wohnmobil · 29.07.2026 · 38 Min.

Beschreibung

Das Wetter meinte es heute Morgen auf dem Nagles Campingplatz zunächst gar nicht gut mit uns. Nach einer super ruhigen Nacht wachten wir bei richtig nasskaltem, regenreichem Schmuddelwetter auf. Während um uns herum einige Camper im strömenden Regen mühsam ihre durchnässten Zelte abbauen mussten, machten wir uns im Trockenen Gedanken über den Tag. Eigentlich hatten wir überlegt, noch eine Nacht zu verlängern. Da wir am Vortag aber nicht mehr zum Duschen gekommen waren und die Duschen hier 1 € extra kosten, entschieden wir uns nach dem Duschen, Frischwasser auffüllen, Grauwasser ablassen und der Toilettenreinigung dann doch gegen 12:30 Uhr zur Abreise. Unser Duscherlebnis morgens war eine kleine Herausforderung für sich: Es gab insgesamt nur zwei 1-Euro-Münzen, und eine davon hatten wir vor zwei Tagen an den Bridges of Ross gefunden. Wir mussten also getrennt los, Valentin abduschen und uns abstimmen. Valentins Laune war morgens extrem wild und chaotisch, weshalb der Nachmittag und die Zeit im Wohnmobil noch umso erholsamer werden sollten. Bei strömendem Regen packten wir das Stromkabel ein, füllten mit einem eigenen Desinfektionstuch vorsichtig das Wasser auf und fuhren los. Kaum saßen wir im Wagen und hatten den passenden Radiosender an, schlief Valentin tief und fest ein. Wir nutzten die Zeit und steuerten eine wunderschöne Route entlang des Wild Atlantic Way an: den Küstenabschnitt rund um das Black Head Lighthouse. Die Fahrt führte uns durch die faszinierende Landschaft des Burren (Buren) Nationalparks. Die dunklen, fast schwarzen Felsformationen direkt an der Küste erinnerten uns mächtig an getrocknete Lavafelder – absolut beeindruckend und weitläufig. Unterwegs machten wir einen kurzen Stopp am Murroughtuohy Viewpoint kurz vor dem Leuchtturm, um ein paar Fotos von der dramatischen Kulisse zu schießen. Da Valentin im Auto schlief, ließen wir den Motor kurz laufen, um ihn nicht zu wecken. Weiter ging es auf der super zu fahrenden, zweispurigen Küstenstraße mit tollen Ausblicken aufs Meer und die vorbeiziehenden Berge. Als sich der Tank langsam dem Ende zuneigte und das Licht im Cockpit aufleuchtete, steuerten wir eine kleine Dorftankstelle in Ballyvaughan an. Auch wenn die Kraftstoffpreise dort mit 1,88 € pro Liter Diesel recht stramm waren, tankten wir für 20 €, um erst einmal abgesichert zu sein. Wir steuerten schließlich den wunderschönen Rinville Harbour an, wo wir jetzt mit Blick aufs Wasser stehen. Am Nachmittag nutzten wir das hervorragende Wetter noch für einen ausgiebigen Spaziergang und haben den angrenzenden Rinville Park erkundet. Ein absolut perfekter Abschluss für diesen abwechslungsreichen Tag!