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Pazifismus - mit Daniel Hedinger und Olaf Müller

aus Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ) · 01.04.2026 · 31 Min.

Worum es geht

In der Podcast-Episode diskutieren die Experten Olaf Müller und Daniel Hedinger über verschiedene Ausprägungen des Pazifismus, von absolutem Pazifismus bis hin zum relativen Pazifismus. Dabei wird betont, dass Pazifismus keine statische Haltung ist, sondern sich je nach historischem Kontext und aktuellen Ereignissen wandeln kann. Es wird aufgezeigt, wie Pazifismus als regulierendes Moment dienen kann, um bessere Optionen als kriegerische Handlungen zu finden. Die Diskussion bezieht sich auch auf aktuelle Konflikte wie den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine und die Rolle des Westens in der Unterstützung von Friedensverhandlungen. Es wird betont, dass Pazifismus auch in schwierigen Zeiten relevant ist und nachhaltige Friedenslösungen fördern kann, selbst wenn Kompromisse notwendig sind.

Beschreibung

In einer Welt voller neuer und alter Kriege hat der Pazifismus einen schweren Stand. Welche Möglichkeiten gibt es, Konflikte ohne Gewalt zu lösen, ohne dabei weltfremd zu wirken? Darüber diskutiert Moderatorin Nhi Le mit dem Historiker Daniel Hedinger und dem Philosophen Olaf Müller. Das Gespräch haben wir am 20. März 2026 auf der Leipziger Buchmesse aufgezeichnet. Hintergründe zur Idee des Pazifismus und zur Appeasement-Politik von 1938 finden Sie hier: www.bpb.de/576653 Die Ausgabe "Aus Politik und Zeitgeschichte" zum Thema Pazifismus können Sie hier lesen: www.bpb.de/576569

Themen

„Es ist keine Garantie, dass man damit richtig liegt, aber wenn man diesen Suchscheinwerfer sehr scharf macht und sehr hartnäckig sucht, dann gibt es fast immer bessere Optionen als die, die im Moment eingeschlagen werden.“