
#19 | Die METT-GALA in München
aus BISS-NESS | Der Frauentalk mit Biss · 20.09.2026 · 51 Min.
Worum es geht
In der Folge sprechen Kyra und Sarah über die aktuelle Debatte, ob man noch „Wiesn“ sagen darf, da die Stadt München Markenrechte an Begriffen wie „Oktoberfest“ und „Wiesn“ besitzt. Sie beleuchten die Auswirkungen dieser Rechte auf Influencer und Social-Media-Aktivitäten rund um das Fest, wobei sie die Doppelmoral zwischen der Förderung des Events und der Kontrolle der Nutzung kritisieren. Außerdem diskutieren sie die Veränderungen des Oktoberfests von einem reinen Feier-Event hin zu einer Plattform für Networking, Content-Produktion und VIP-Veranstaltungen. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf Trachtenmode, insbesondere der richtigen Länge und Bedeutung des Dirndls, sowie auf der Pflege von Tradition und Kultur. Die Folge verbindet informative Einblicke mit persönlichen Anekdoten und einem lockeren, unterhaltsamen Ton.
Beschreibung
Darf man eigentlich noch „Wiesn“ sagen - oder kommt dann schon die Stadt München um die Ecke? 👀 In Folge 19 landen Kyra und Sarah mitten im vielleicht deutschesten Society-Spektakel des Jahres: Oktoberfest. Aber bevor die erste Maß überhaupt auf dem Tisch steht, gibt es einiges zu klären: Wer sitzt eigentlich in welchem Zelt? Welche Promi-Events gehören inzwischen fest zum Münchner September? Geht man auf die Wiesn noch zum Feiern – oder längst zum Netzwerken, Fotografiertwerden und Contentproduzieren? Denn rund um das Oktoberfest ist inzwischen eine komplette Parallelwelt aus VIP-Tischen, Influencer-Events, Trachten-Looks, Brand-Kooperationen und Society-Terminen entstanden. Und genau da wird es kompliziert. Die Stadt München besitzt Markenrechte unter anderem an „Oktoberfest“ und „Wiesn“. Für die kommerzielle Nutzung der Begriffe im Zusammenhang mit Produkten oder Dienstleistungen können Lizenzen erforderlich sein. Gleichzeitig gelten auf dem Festgelände Regeln für kommerzielle Foto-, Video- und Social-Media-Produktionen; 2026 wird deren Einhaltung besonders thematisiert. Private Posts bleiben erlaubt, während kommerzieller Creator-Content genehmigungs- bzw. lizenzpflichtig sein kann. Livestreams vom Gelände sind untersagt. Also fragen Kyra und Sarah: Kann ein Volksfest gleichzeitig Weltkult, Marketingmaschine und streng geschützte Marke sein? Dazu gibt es natürlich den obligatorischen BISS-NESS-Trachtencheck: Wie viel Sexyness verträgt ein Dirndl? Wo endet moderner Trachtenstil und wo beginnt Fasching? Und warum sollte man auf der Wiesn vielleicht nicht aussehen, als hätte Temu „Bavaria“ gegoogelt? Außerdem geht es um Konsum, Upcycling, Social Media, persönliche Geschichten und die ganz grundlegende Erkenntnis: Tradition darf Spaß machen. Man muss sie dafür nicht verkleiden. 🎧 Folge 19 - Wiesn? Darf man das sagen? VIPs, Dirndl & Markenwahnsinn jetzt bei BISS-NESS.
Themen
- Oktoberfest und Wiesn-Begriffe
- Markenrechte und Kontrolle durch Stadt München
- Influencer und Social Media auf dem Oktoberfest
- Trachtenmode und Dirndl-Etikette
- Gesellschaftliche Veränderungen und Networking auf der Wiesn
„Ich finde, das ist eine absolute Doppelmoral, weil die Influencer sollen kommen, sie sollen das bewerben, gerne viel Reichweite mitbringen, dass auf der ganzen Welt bekannt machen Interesse schaffen dafür – aber auf der anderen Seite wollen sie dann die Hand dafür aufhalten.“