
KLAVIERGEDANKEN - Sollten wir vielleicht offener gegenüber neuen Künstlerpersönlichkeiten sein?
aus KLAVIERGEDANKEN - Carsten Dürer über die Welt des Klaviers ... · 10.09.2026 · 11 Min.
Worum es geht
In der Episode reflektiert Carsten Dürer seine eigene Haltung als Musikjournalist gegenüber neuen Strömungen im Klavierbereich, insbesondere gegenüber jungen Pianisten der Native-Digital-Generation. Er beschreibt, wie diese Künstler soziale Medien nutzen, um sich eine große Zuhörerschaft aufzubauen, ohne sich auf traditionelle Wettbewerbe verlassen zu müssen. Am Beispiel von Hayato Sumino und Louis Philipson zeigt er, dass neue Wege des Erfolgs möglich sind und fordert eine offenere und selbstkritischere Haltung gegenüber diesen Entwicklungen. Dabei betont er, dass nicht alles gefallen muss, aber die Vielfalt und der Wandel in der Musikszene wichtig sind, um das Klavierspiel lebendig zu halten. Abschließend appelliert er an die Flexibilität und Wertschätzung neuer Ideen und Persönlichkeiten in der klassischen Musikszene.
Beschreibung
In dieser Episode will Carsten Dürer mal etwas ansprechen, was ihm seit einiger Zeit auf der Seele brennt: "Komme ich langsam in das Fahrwasser eines alten und wenig flexiblen aus der Musikwissenschaft kommender Journalist, der Neues zu wenig zulässt." Die Jungpianisten aus der Native-Digital-Generation brauchen keine Wettbewerbe mehr, um sich zu beweisen, sondern haben andere Medien gefunden, die digitalen Social-Media-Plattformen. Diese bringen sie dann auch bei Glück auf die Konzertbühnen. Ist das in Ordnung?
Themen
- Neue Künstlerpersönlichkeiten im Klavierbereich
- Einfluss von Social Media auf klassische Musik
- Traditionelle Wettbewerbe versus digitale Plattformen
- Generation Native Digital und Musikvermittlung
- Kritik und Offenheit gegenüber musikalischem Wandel
„Wir müssen uns flexibel durch die Welt der Musik bewegen – neue Ideen, neue Klänge, neue Persönlichkeiten und neue Sichtweisen anerkennen und schätzen lernen!“