
Nagelsmann, Neymar, Infantino: Darüber redet die Fußballwelt
aus Fußball in Schlagzeilen – Dein Kick zum Frühstück · 06.05.2026 · 7 Min.
Beschreibung
Jeden Morgen die Fußball-Analyse per Newsletter – kostenlos: https://www.feverpitch.de/newsletter-anmeldung Die Bayern könnten, wenn sie wollten, alle Schuld für das Halbfinal-Aus gegen Paris Saint-Germain auf Schiedsrichter João Pinheiro schieben. Der Portugiese war gestern Abend beim 1:1 in München richtig schlecht und den Anforderungen an ein Top-Duell in der Champions League nicht gewachsen. Der übersehene Platzverweis gegen PSG, der falsche Abseitspfiff beim Kane-Konter, das vermutete Handspiel im Strafraum, der Abpfiff mitten im Angriff - die Mängelliste ist lang. Trotzdem sollten sich die Bayern eine ganz andere Frage stellen: Warum waren sie 90 Minuten lang nicht in der Lage, das Abwehrbollwerk der Titelverteidigers zu knacken? Eine Mannschaft, die in der Bundesliga 116 Tore erzielt hat, verfügte über keinen Plan B, als das Team von PSG-Trainer Luis Enrique defensiver als beim historischen 5:4 im Hinspiel agierte. Das Ausgleichstor in der Nachspielzeit reicht dann halt nicht. Die Schiri-Leistung alleine darf nicht als Erklärung gelten. Hier beginnt die künftige Arbeit von Bayern-Trainer Vincent Kompany. Seine Mannschaft hat inzwischen einen spektakulären Fußball gelernt, der uns in dieser Saison immer wieder in Erstaunen versetzte. In der Bundesliga kommt man damit locker durch. International aber hat Paris Saint-Germain diesen Angriffscode entschlüsselt. Jetzt müssen die Bayern lernen, taktisch flexibler und damit selbst unberechenbarer zu werden, um große Spiele zu gewinnen.