
Altersdepression mit Gendergap
aus Echt jetzt? Gendersensible Medizin in der Neurologie · 03.09.2026 · 29 Min.
Beschreibung
Es gibt Erkrankungen, über die gesprochen werden kann, andere sind „Tabuthemen.“ Depressionen sind ein Grenzfall: Mittlerweile werden sie gesellschaftlich eher akzeptiert, primär jedoch bei Frauen, im Jugendalter und in der sogenannten Rushhour des Lebens. Weniger präsent sind sie im Alter, dabei ist der Anteil Betroffener nicht gerade gering. Und Männer fallen schneller durchs Raster. Aus Scham, aufgrund ihrer eigenen Sozialisation, durch gesellschaftliche Prägung und atypische Symptome. In dieser Folge sprechen wir über geschlechts- und genderspezifische Risikofaktoren, Symptome, diagnostische Herausforderungen, den Zusammenhang mit neurologischen Erkrankungen, beispielsweise Demenz, über Therapie und (Suizid-)prävention. Expertin Prof. Dr. med. Marija Djukic, Göttingen Darum geht’s Geschlechtsspezifische Unterschiede Atypische Symptome im Alter Depressionen und neurologische Erkrankungen Diagnostik, Therapie und Suizidprävention Prävention und soziale Teilhabe Inhalt (01:14) Warum Depressionen ein Thema für die Neurologie sind (02:26) Geschlechtsspezifische Unterschiede und Risikofaktoren (04:08) Atypische Symptome der Depression im Alter (05:58) Manifestation durch Stereotype und Entstigmatisierung (09:36) Therapieoptionen (11:06) Depressionen bei neurologischen Erkrankungen und medikamentöse Auslöser (14:19) Abgrenzung Demenz und Depression (16:59) Suizidrisiko im höheren Lebensalter (21:45) Prävention durch Teilhabe (25:05) Forschung und zukünftige diagnostische Ansätze Kontakt Bei Fragen und Anregungen zum Podcast, schreiben Sie uns gerne eine E-Mail an: redaktion@dgn.org Disclaimer In Einklang mit der Bundesärztekammer bitten wir zu beachten, dass dieser Podcast keine ärztliche Beratung ersetzt. Wir können gemäß des Fernbehandlungsverbotes keine individuelle Beratung durchführen oder Empfehlungen aussprechen, von entsprechenden Anfragen bitten wir daher abzusehen. Patientinnen und Patienten werden gebeten, inhaltliche Fragen mit ihrer Neurologin/ihrem Neurologen zu klären. Wir übernehmen keine Verantwortung für eine eventuelle Selbstoffenbarung sensibler Daten im Internet und bitten daher, keine persönlichen Daten oder Inhalte Ihrer Erkrankungen im Internet zu veröffentlichen.