
Können wir nach diesem Sommer zur Tagesordnung zurück?
aus F.A.Z. Wissen · 11.09.2026 · 36 Min.
Worum es geht
Der Sommer 2023 war geprägt von außergewöhnlicher Hitze, langanhaltender Trockenheit und verheerenden Waldbränden, die viele Menschen in Europa betroffen haben. Die Podcast-Gäste erläutern, dass nicht nur die Rekordtemperaturen, sondern vor allem die Dauer der Hitze und die stabilen Wetterlagen ungewöhnlich waren. Sie diskutieren den Zusammenhang dieser Extremwetterereignisse mit dem Klimawandel und kritisieren, dass die öffentliche Reaktion oft nur kurzfristig ist, sobald die Temperaturen sinken. Außerdem wird die mediale Darstellung der Klimakrise thematisiert, wobei der Vergleich zum Katastrophenfilm „The Day After Tomorrow“ gezogen wird, um die Diskrepanz zwischen dramatischer Filmhandlung und realen, aber punktuellen Ereignissen zu verdeutlichen. Abschließend wird die Bedeutung von indigenem Wissen für den Klimaschutz angesprochen und die Notwendigkeit, dieses in die wissenschaftliche Debatte einzubeziehen.
Beschreibung
In diesem Sommer lieferten die Waldbrände in Frankreich apokalyptische Bilder. Der Rhein verzeichnete historisch niedrige Wasserstände, mit 41,8 Grad Celsius gab es hierzulande einen neuen Temperaturrekord. Eine Extremwetterbilanz und die Frage, wie es weitergehen soll.
Themen
- Extremwetter im Sommer 2023
- Hitze, Dürre und Waldbrände in Europa
- Klimawandel und seine Folgen
- Mediale Darstellung der Klimakrise
- Indigenes Wissen und Klimaschutz