
Grenchen will keine Energiestadt mehr sein
aus Regionaljournal Aargau Solothurn · 25.06.2026 · 6 Min.
Beschreibung
Man braucht kein Label, um umweltfreundlich zu sein. Dieser Meinung ist die Mehrheit des Grenchners Gemeinderats. Die Zertifizierung kostet die Stadt pro Jahr um die 10'000 Franken. Grenchen bleibt aber im Trägerverein hinter den Energiestädten. Weiter in der Sendung: · Im Wildischachen in Brugg wollte die Axpo ursprünglich eine Wasserstoffproduktionsanlage bauen. Wegen fehlender Nachfrage wurden diese Pläne begraben. Auf dem Gebiet soll aber dennoch eine Anlage zur Energiegewinnung entstehen. · In Olten stehen diverse Sanierungen von Schulhäusern an. Der Stadtrat wollte dafür einen temporären Campus bauen, einen multifunktionalen Schulstandorts für mindestens zehn Klassen und mit den zugehörigen Fachräumen – anstelle von separaten Provisorien vor Ort. Das Gemeindeparlament hat diese Pläne gestern jedoch ganz knapp an die Stadtregierung zurückgewiesen.