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Libanon: Christliche Dörfer im Süden und die Angst vor dem Verschwinden

aus Reisewarnung - mit missio München unterwegs · 15.04.2026 · 28 Min.

Worum es geht

Im Libanon sind viele Menschen auf der Flucht, vor allem aus dem Süden, wo die israelische Armee Bodentruppen einmarschiert hat. Die Situation ist prekär, mit Bombardements, Blockaden und schwierigen Straßenverhältnissen. In den christlichen Dörfern im Süden, die unter Druck stehen, gibt es den Wunsch, trotz der Gefahr zu bleiben. Ein Dorf hat sich gegen Evakuierung entschieden, wurde jedoch letztendlich evakuiert. Die Landwirtschaft wird durch den Einsatz von Glyphosat als Waffe bedroht, was die Zukunft der Region gefährdet. Die kirchlichen Partner vor Ort leisten Nothilfe und versuchen, die Bevölkerung zu unterstützen, auch im Norden, wo die Spannungen zunehmen.

Beschreibung

Eine Million Menschen sind im Libanon auf der Flucht. Vor allem vom Süden in Richtung Norden. Doch Straßen werden bombardiert, Passstraßen waren wegen Schnee teils bis in den April hinein unbenutzbar. Gleichzeitig trifft die Not auf Regionen, die ohnehin schon am Limit sind. Kristina Balbach berichtet, dass in der Bekaa-Ebene Schulen zu Matratzenlagern werden und Menschen mehrere Familien bei sich daheim aufnehmen. Denn immer mehr Dörfer im Süden werden evakuiert, weil Israel die Region zur Pufferzone machen will. Mehr Infos gibt´s auf der [Homepage von missio](https://www.missio.com/helfen/libanon)

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