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Mehr Opium fürs Volk? | Prof. Dr. Ralf Frisch

aus Begründet Glauben · 29.04.2026 · 32 Min.

Worum es geht

In der Episode spricht Prof. Dr. Ralf Frisch über die metaphorische Idee, das Christentum könne als 'Opium fürs Volk' wirken, um die Gesellschaft zu beruhigen und den Menschen eine transzendente Erfahrung zu ermöglichen. Er kritisiert eine Reduktion des Evangeliums auf Ethik und Moral und plädiert für eine Verkündigung, die auf Charisma, Spirit und das Überschreiten des Alltäglichen setzt. Frisch warnt vor einer Entfremdung von der Transzendenz, die durch eine zu stark horizontal ausgerichtete Gesellschafts- und Ethikpolitik entsteht, und fordert eine Kirche, die offen, humorvoll und empathisch ist. Er sieht die Reformation und die Rechtfertigungslehre als mögliche Ursprünge eines Verlusts des transzendenten Horizonts und betont die Bedeutung einer rationalen, sprachfähigen Theologie, die den Glauben verständlich macht. Abschließend fordert er eine missionarische Kirche, die durch authentisches und inspirierendes Handeln überzeugt, anstatt sich hinter moralischen Urteilen zu verstecken.

Beschreibung

In dieser Folge sprechen wir mit Prof. Dr. Ralf Frisch über eine provokante Frage: Braucht unsere Gesellschaft „mehr Opium“ – oder genauer gesagt: mehr Christentum? Ist Religion tatsächlich ein „Betäubungsmittel“ – oder eher ein Werkzeug, um mit der Realität klarzukommen? Und was passiert, wenn eine Gesellschaft komplett auf religiöse Deutungsangebote verzichtet? 👤 Prof. Dr. Ralf Frisch ist Professor für Systematische Theologie und Philosophie, mehr zu seiner Person auf https://ralffrisch.de/. **Unsere Websites:** 🌐 https://www.iguw.de/ 🌐 https://www.begruendet-glauben.org/ **Folgt uns auch auf** 🎬 YouTube: https://www.youtube.com/@begr%C3%BCndetglauben 📸 Instagram: https://www.instagram.com/begruendetglauben/

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