
Gefahren und Chancen des Klimawandels in der Schweiz
aus relevant · 13.02.2026 · 28 Min.
Worum es geht
Der Klimawandel in der Schweiz hat zu einem Temperaturanstieg von 3 Grad im Vergleich zur Zeit vor der Industrialisierung geführt. Dies zeigt sich durch schmelzende Gletscher, trockenere und heißere Sommer sowie Auswirkungen auf die Landwirtschaft und Naturgefahren wie Waldbrände. Experten betonen, dass die Veränderungen extrem schnell und vom Menschen verursacht sind. Es werden sowohl negative Auswirkungen wie Hitzebelastung und Naturkatastrophen als auch positive Aspekte wie längere Anbauperioden in der Landwirtschaft und Nutzung von Wasserkraft diskutiert. Die Landwirtschaft muss sich auf neue Bedingungen einstellen, da der Klimawandel zu einer Verschiebung der Jahreszeiten und zu Pflanzenkrankheiten führt. Trotz Herausforderungen zeigt sich die Schweizer Landwirtschaft anpassungsfähig und bereit, innovative Lösungen zu finden.
Beschreibung
Seit der Zeit der Industrialisierung ist die weltweite Durchschnittstemperatur um rund 1,3 Grad gestiegen. In der Schweiz beträgt der Anstieg im Vergleich zum Zeitraum 1871 bis 1900 bereits 3 Grad. Das zeigt sich an verschiedenen Orten: Gletscher schmelzen, die Sommer werden trockener und heisser, Starkniederschläge nehmen zu, Permafrost taut auf. Das erhöht das Risiko für Lawinen, Rutschungen und Hochwasser, warnt das Berner Amt für Wald und Naturgefahren. Auch die Landwirtschaft sieht sich mit Herausforderungen konfrontiert. Die Veränderungen bieten aber auch Chancen, etwa durch neue Kulturpflanzen wie Quinoa und Soja oder neue Standorte für wärmeliebende Fruchtarten wie Aprikosen oder Trauben. Der Klimawandel fordert die Schweiz ökologisch, wirtschaftlich und gesellschaftlich heraus. Und es stellt sich auch die moralische Frage nach der Verantwortung: Wann und wie setzen wir ihm etwas entgegen?
Themen
- Klimawandel in der Schweiz
- Auswirkungen auf Landwirtschaft
- Anpassungsstrategien