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Essensreste und Rohfleisch für Haustiere: ja, nein, vielleicht?

aus Ratgeber · 02.09.2026 · 5 Min.

Beschreibung

Hier ein Häppchen vom Familienesstisch, dort ein Schnäfel von den Küchenresten: Hunde und Katzen essen gerne Resten von unserem Essen? Ist das gesund? Und was ist mit rohem Fleisch und Schlachtabfällen aus der Metzgerei? Expertin Annette Liesegang erklärt, was drin liegt – und wo es gefährlich wird. Essensreste: Jein Kartoffeln oder Teigwaren ohne starke Würzung sind kein Problem. Sehr salzige oder gepökelte Speisen sollten - wenn überhaupt - vorher abgespült werden. Pfeffer und kräftige Gewürze sind weniger geeignet. Wichtigste Regel: Auch Reste sind Energie und müssen von der täglichen Gesamtration abgezogen werden. Rohfleisch: Hygiene entscheidend Frische Fleischabfälle oder Schlachtnebenprodukte aus der Metzgerei sind grundsätzlich eine Option. Aber: Fleisch einfrieren, wieder auftauen und erneut einfrieren – das ist tabu. Falsch behandeltes Rohfleisch kann zu schweren Erkrankungen führen. Studien belegen das. Irrtum: «Tiere fressen instinktiv nur das Richtige» Beim Hund stimmt das schlicht nicht. Unsere Haustiere sind keine Wölfe mehr. Die Katze ist zwar wählerischer – aber auch sie ist nicht gegen verdorbenes Futter gefeit. Die wichtigste Faustregel Was gut riecht, frisch ist und hygienisch behandelt wurde, kann gegeben werden. Der gesunde Menschenverstand gilt auch beim Tierfutter.