
Lernräume statt Klassenzimmer: Wie Raumgestaltung die Schule verändert | Reto Thöny
aus Zeugnis:Zukunft – Der Bildungspodcast des Ernst Klett Verlags · 06.01.2026 · 30 Min.
Worum es geht
In der Podcast-Episode wird das Churermodell diskutiert, ein innovatives Raum- und Unterrichtskonzept, das von Reto Thöny entwickelt wurde. Das Modell zielt darauf ab, die Lernumgebung in Schulen zu verändern, um Schülern ein besseres Lernumfeld zu bieten. Im Churermodell sind die Schülertische nicht mehr zur Wandtafel ausgerichtet, es gibt verschiedene Lernorte im Klassenzimmer und weniger Schülertische als Schüler, um alternative Arbeitsorte zu schaffen. Thöny betont die Bedeutung der Raumgestaltung für Gesundheit, Kreativität und Konzentration. Das Modell wird als geeignet für verschiedene Schulstufen angesehen und hat positive Auswirkungen auf heterogene Lerngruppen. Es wird betont, dass die Umgestaltung von Räumen und die Schaffung neuer Lernräume eine wichtige Rolle für die Zukunft der Bildung spielen.
Beschreibung
Wie kann man ein Klassenzimmer so gestalten, dass Kinder selbstständiger, motivierter und konzentrierter lernen? In dieser Folge spricht Host Maximilian Schulyok mit dem Schweizer Unterrichtsentwickler und Pädagogen Reto Thöny über das Churermodell – ein innovatives Raum- und Unterrichtskonzept für Schulen. Denn: Lernräume sind mehr als nur Kulisse. Sie beeinflussen, wie Schülerinnen und Schüler lernen, wie Lehrkräfte arbeiten und letztlich, ob Bildung gelingt. Das Churermodell bricht mit dem klassischen Frontalunterricht und schafft eine flexible Lernumgebung mit Zonen für Konzentration, Austausch und individuelle Förderung. Wie lässt sich das Modell auch ohne Neubau umsetzen? Welche Rolle spielt die Lehrkraft in diesem neuen Setting? Und warum profitieren gerade herausfordernde Klassen davon? Die Antworten dazu gibt es in dieser Folge.
Themen
- Raumgestaltung in Schulen
- Lernumgebungen
- Pädagogische Konzepte