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Neid. Warum brauchen wir den?

aus Walk & Talk mit Ida · 06.02.2026 · 17 Min.

Beschreibung

Neid. Warum brauchen wir den? Wir alle kennen dieses unangenehme Gefühl: Jemand anderes bekommt die Beförderung, postet perfekte Urlaubsfotos, oder zeigt sein neues Auto – und in uns tut sich etwas zusammen. Neid. Eine Emotion, über die wir nur ungern sprechen. Eine der sieben Todsünden. Etwas Peinliches. In dieser ersten Folge unserer dreiteiligen Serie über Neid räumen wir mit Missverständnissen auf. Was unterscheidet Neid eigentlich von Eifersucht? Warum gibt es gutartigen und bösartigen Neid? Und vor allem: Hatte diese unangenehme Emotion ursprünglich vielleicht sogar einen Sinn? Eine Reise in die Altsteinzeit zeigt uns, dass Neid einst ein soziales Regulativ war – ein Werkzeug, um Gleichberechtigung zu wahren. Erst mit dem Aufkommen von Besitz, Handel und sozialen Hierarchien verwandelte sich diese neutrale Emotion in etwas Schmerzhaftes. In dieser Folge erfährst du: Den Unterschied zwischen Neid und Eifersucht Warum Social Media Neid befeuert Wie benigner (motivierender) und maligner (destruktiver) Neid funktionieren Welche Rolle Demut in altsteinzeitlichen Gesellschaften spielte Warum Neid evolutionär einen Sinn hatte Morgen tauchen wir tiefer ein: Was passiert neurologisch in deinem Gehirn, wenn du neidisch bist? Und übermorgen schauen wir uns philosophische Perspektiven an – von den Stoikern bis zum Buddhismus. Frage des Tages: Woran erkennst du bei dir selber, dass du neidisch bist?