
Wenn Mama ins Gefängnis muss
aus Total Sozial! · 18.09.2026 · 27 Min.
Worum es geht
In der Folge wird die besondere Lage von inhaftierten Müttern in Deutschland thematisiert, die trotz ihrer Minderheit im Strafvollzug oft eine Mutterrolle innehaben. Es wird aufgezeigt, wie schwierig der Kontakt zu den Kindern ist, insbesondere bei räumlicher Entfernung und seltenen Besuchsmöglichkeiten. Die Fachstellenleitung des Sozialdienstes katholischer Frauen erläutert die psychosoziale Beratung und die Bedeutung von Mutter-Kind-Vollzug, bei dem Kinder bis zu einem bestimmten Alter mit im Gefängnis leben können. Zudem werden die Herausforderungen bei der Resozialisierung und der Vermeidung von Haftstrafen, etwa durch Ersatzfreiheitsstrafen, diskutiert. Abschließend wird betont, wie wichtig es ist, Stigmatisierung abzubauen und die Mutter-Kind-Bindung zu stärken, um sowohl den Müttern als auch ihren Kindern zu helfen.
Beschreibung
Was bedeutet es für eine Mutter, im Gefängnis zu sein? In Deutschland sind Frauen nur eine kleine Minderheit unter den Inhaftierten. Doch die meisten von ihnen sind Mütter. Und eine Haftstrafe bedeutet fast immer eine Trennung von ihren Kindern. „Gute Nacht“ sagen, gemeinsam ein Buch lesen, kuscheln oder den Alltag miteinander verbringen – all das ist hinter Gittern nicht selbstverständlich. Besonders schwierig wird der Kontakt, wenn Kinder weit entfernt leben und Besuche nur selten möglich sind. In dieser Folge geht es darum, wie Mütter und Kinder trotz Gefängnisstrafe miteinander in Kontakt bleiben können, wie sie ihre Bindung stärken können und welche Unterstützung es zum Beispiel vom SkF gibt.
Themen
- Mütter in Haft
- Mutter-Kind-Bindung im Gefängnis
- Unterstützungsangebote für inhaftierte Mütter
- Resozialisierung und Haftvermeidung
- Auswirkungen der Inhaftierung auf Kinder