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Hoflieferanten in Wien

aus Erzähl mir von Wien · 13.09.2026 · 20 Min.

Worum es geht

Der Begriff der K.u.K. Hoflieferanten wird erstmals im späten 18. Jahrhundert erwähnt und bezeichnete Personen oder Firmen mit dem Privileg, den kaiserlichen Hof zu beliefern. Anfangs waren es wenige Berufe, doch bis zum Ende der Monarchie stieg die Zahl auf über 500 an, darunter Juweliere, Schneider, Glas- und Porzellanhersteller sowie Lebensmittelhändler. Die Hoflieferanten genossen besondere Privilegien, mussten aber auch strenge Anforderungen erfüllen, wie einen tadellosen Ruf und finanzielle Zuverlässigkeit. Einige dieser traditionsreichen Betriebe wie Lobmeyer oder Sacher existieren noch heute und führen teilweise das kaiserliche Wappen als Zeichen ihres Status. Der Podcast vermittelt ein lebendiges Bild der Hoflieferanten als wichtigen Teil der Wiener Geschichte und Kultur.

Beschreibung

Der Begriff "Hoflieferanten" scheint erstmals 1782 im Hofkalender auf. Darunter gab es nicht nur Erzeuger und Lieferanten von Luxuswaren, sondern auch heute nicht mehr gebräuchliche Berufe wie Peitschenmacher, Blasebalgerzeuger u.a.m. Im ausgehenden 18. Jahrhundert zählten dazu nicht einmal dreißig Berufe, am Ende der Monarchie waren 506 Hoflieferanten bekannt, darunter Juweliere, Schneider, Klavierfabrikanten ebenso wie Lieferanten von Gütern des täglichen Lebens. Tauchen wir ein in die Welt der K.u.K. Hoflieferanten!

Themen

„Gerüche sind oft die platzende Blasen der Erinnerung aus der Tiefe der Zeiten wenn sie uns unvermutet anfliegen und man kaum recht weiß ob von innen oder von außen.“