
Libanon: Schon wieder Krieg
aus Reisewarnung - mit missio München unterwegs · 01.04.2026 · 32 Min.
Worum es geht
Der Libanon leidet unter einer schweren Wirtschaftskrise und hat bereits vor dem Krieg mit großen Problemen zu kämpfen. Eine Million Einwohner sind innerhalb des Landes auf der Flucht. Es werden Notunterkünfte eröffnet, um den Menschen Schutz zu bieten. Partnerorganisationen, darunter das libanesische Rote Kreuz und der Jesuiten-Flüchtlingsdienst, leisten Nothilfe in Form von Matratzen, Nahrungsmitteln und psychosozialer Betreuung. Die Bevölkerung sehnt sich nach einem Ende des Krieges und Solidarität für den Libanon. Die Hisbollah wird kritisch betrachtet, vor allem von Schiiten, die unter den Konflikten leiden. Es wird deutlich, dass internationale Hilfe dringend benötigt wird, um die Situation zu verbessern.
Beschreibung
Das kleine Land Libanon hat schon vor dem Krieg unter einer schweren Wirtschaftskrise gelitten. Jetzt sind eine Million von den knapp 7 Millionen Einwohnern innerhalb des Landes auf der Flucht. missio-Redakteurin Kristina Balbach war schon mehrfach im Libanon. Jetzt hat sie alle Kontakte dort angefunkt, deren Nummer sie in ihrem Handy gespeichert hat. Zum Beispiel den Besitzer des Kiosks „The Joyful Road“ in Beirut, bei dem sie ab und zu gegessen hat. Aber auch Mitarbeiter des Jesuiten-Flüchtlingsdienstes, deren Kirche zum Matratzenlager geworden ist und eine Journalistin, die feststellt, dass inzwischen auch die Mehrheit der Schiiten „sick and tired of Hisbollah“ ist – also die Nase voll hat von der Terrororganisation. Mehr Infos gibt´s auf der [Homepage von missio](https://www.missio.com/helfen/libanon)
Themen
- Wirtschaftskrise im Libanon
- Flüchtlingskrise
- Hilfsmaßnahmen
„Das ist ein Krieg, der uns aufgezwungen wurde und den die Bevölkerung ablehnt – man möchte den nicht haben!“