
Braucht die Schweiz eine striktere Auslegung der Neutralität?
aus Forum · 03.09.2026 · 57 Min.
Beschreibung
«Die Neutralität der Schweiz ist immerwährend und bewaffnet.» So soll es künftig in der Bundesverfassung stehen. Während die Initianten von wichtigen Leitplanken reden, befürchten die Gegnerinnen Nachteile für die Schweizer Aussenpolitik. Am 27. September entscheidet die Schweizer Stimmbevölkerung über die Neutralitätsinitiative. Diese stammt vom Verein «Pro Schweiz» und von SVP-Exponenten. Sie verlangt eine striktere Auslegung der Schweizer Neutralität. So dürfte die Schweiz künftig keine Sanktionen gegen kriegführende Länder mehr erheben – Ausnahme wären UNO-Sanktionen. Dient die Neutralitätsinitiative in Zukunft als aussenpolitischer Kompass für die Schweiz oder schränkt sie den Spielraum des Bundesrates ein? Darüber diskutieren am Donnerstag, 3. September, von 10 bis 11 Uhr im «Forum» auf Radio und Fernsehen SRF 1 die folgenden Gäste: - Stephan Rietiker, Präsident «Pro Schweiz». Er setzt sich für die Initiative ein. - Lisa Marchon, Co-Präsidentin «Operation Libero». Sie bekämpft die Initiative.