
Zwischen Hofflohmarkt und Schützenfest – wie viel Perspektivenvielfalt braucht der Journalismus? (mit Till Opitz)
aus This is Media NOW – das Update für alle, die Medien machen · 24.04.2026 · 50 Min.
Beschreibung
Was ist eigentlich die Aufgabe von Journalismus? In Zeiten von schwindendem Medienvertrauen und zunehmender Polarisierung wird der Ruf nach mehr Perspektivenvielfalt laut. Doch wie berechtigt ist der Vorwurf, die Berichterstattung sei zu einseitig oder gar „linksideologisch“ verengt? Till Opitz ist Journalist (Deutschlandfunk) und Trainer für Themen wie Vertrauen in Medien und Perspektivenvielfalt. Im Gespräch mit Lukas Schöne analysiert er, warum wir oft Gefahr laufen, die Welt nur aus der Perspektive der Großstadt-Bubble wahrzunehmen. Dabei geht es nicht um „linke“ oder „rechte“ Formate, sondern um handwerkliche Standards und die Frage, wie wir Gruppen erreichen, die sich im aktuellen Diskurs nicht mehr wiederfinden. Außerdem diskutieren die beiden darüber, wie Medienschaffende mit ihrer eigenen Prägung umgehen können. Und es geht um die Frage, inwieweit der ökonomische Druck auf den (Lokal-)Journalismus die wahre Ursache für fehlende Vielfalt ist.