
Ist die CDU bald tot? Mit Johannes Winkel
aus RONZHEIMER. · 27.09.2026 · 45 Min.
Worum es geht
Johannes Winkel, Bundesvorsitzender der Jungen Union, spricht über die dramatische Lage der CDU nach den jüngsten Wahlniederlagen, die ohne grundlegende Veränderungen zu einem existenziellen Problem für die Partei führen könnten. Er betont, dass es keine Ewigkeitsgarantie für Volksparteien gibt und fordert statt weiterer Ankündigungen echte Strukturreformen. Winkel kritisiert die aktuelle Gerechtigkeitsdebatte, die sich vor allem um Sozialleistungen und Migranten dreht, und plädiert für eine differenzierte Betrachtung, bei der berücksichtigt wird, ob jemand zuvor in das System eingezahlt hat. Zudem sieht er die Verantwortung bei Friedrich Merz, Entscheidungen zu treffen und die Partei wieder zu stabilisieren. Die Diskussion umfasst auch die Frage nach der zukünftigen Führung der CDU und die Notwendigkeit, sich auf inhaltliche Lösungen zu konzentrieren statt auf Personaldebatten.
Beschreibung
Paul Ronzheimer spricht mit Johannes Winkel, Bundesvorsitzender der Jungen Union und stellvertretender Vorsitzender der Unionsfraktion, über die schweren Wahlniederlagen der CDU und den wachsenden Druck auf Friedrich Merz. Winkel warnt, dass seine Partei ohne grundlegende Veränderungen ein „existenzielles Problem“ bekommen werde – und fordert echte Strukturreformen statt weiterer Ankündigungen.
Themen
- Zustand der CDU nach Wahlniederlagen
- Notwendigkeit von Strukturreformen in der CDU
- Gerechtigkeitsdebatte im Sozialstaat
- Rolle und Verantwortung von Friedrich Merz
- Politische Zukunft und Führung der CDU