
Epilepsie: Hormone beeinflussen Anfälle
aus Echt jetzt? Gendersensible Medizin in der Neurologie · 02.07.2026 · 33 Min.
Beschreibung
Auf den ersten Blick scheint die Epilepsie recht gut erforscht. Bei genauerem Hinsehen wird jedoch deutlich, dass gerade in der gendersensiblen Behandlung Nachholbedarf besteht. Obwohl bekannt ist, dass Epilepsie und Anfallssuppressiva hormonelle Prozesse beeinflussen können, wurden Hormonveränderungen lange Zeit systematisch kaum berücksichtigt. In der fünften Folge des DGN-Podcasts „Echt jetzt? Gendersensible Medizin in der Neurologie“ fordert Prof. Dr. Yvonne Weber, Aachen, deshalb, diese Aspekte im klinischen Alltag aktiver mitzudenken und gezielter in die Beratung einzubeziehen. Darum geht’s in dieser Folge: Hormonelle Einflüsse auf die Anfallsaktivität Wechselwirkungen zwischen Anfallssuppressiva und Hormontherapien Epilepsie und Kinderplanung (bei Mann und Frau) Frühzeitige und individuelle Beratung für Lebenswege Inhaltsverzeichnis (00:07) Warum Epilepsie trotz gleicher Inzidenz ein Genderthema ist (01:55) Gender Bias in der Anamnese: ein Fallbeispiel aus dem Videomonitoring (05:35) Hormonelle Lebensphasen und ihr Einfluss auf die Anfallsaktivität (06:52) Sexualität, Fertilität und Nebenwirkungen anfallssuppressiver Medikamente (08:16) Katameniale Anfälle und mögliche hormonelle Therapieansätze (09:35) Wechselwirkungen zwischen Hormontherapien und Lamotrigin (10:58) Interdisziplinäre Beratung bei sexueller Dysfunktion und Fertilitätsstörungen (11:28) Teratogenität, Kinderwunsch und sichere Medikamentenwahl (15:54) Schwangerschaftsplanung: Anfallstyp, Medikation, Folsäure und Aufklärung (19:41) Schwangerschaft (geplant/ungeplant), Geburt und Wochenbett (25:28) Sozioökonomische Faktoren, Beruf, Transition und Krankheitsverlauf (29:24) wohin wird es gehen? Zukunft der gendersensiblen Epileptologie ( 31:00) Zusammenfassung und Ausblick auf die nächste Folge Kontakt: Bei Fragen und Anregungen zum Podcast schreiben Sie uns gerne eine E-Mail an: redaktion@dgn.org . Disclaimer: In Einklang mit der Bundesärztekammer bitten wir zu beachten, dass dieser Podcast keine ärztliche Beratung ersetzt. Wir können gemäß des Fernbehandlungsverbotes keine individuelle Beratung durchführen oder Empfehlungen aussprechen, von entsprechenden Anfragen bitten wir daher abzusehen. Patientinnen und Patienten werden gebeten, inhaltliche Fragen mit ihrer Neurologin/ihrem Neurologen zu klären. Wir übernehmen keine Verantwortung für eine eventuelle Selbstoffenbarung sensibler Daten im Internet und bitten daher, keine persönlichen Daten oder Inhalte Ihrer Erkrankungen im Internet zu veröffentlichen.