
#15 Irmtraud Morgners "Trobadora Beatriz" mit Alexander Wagner
aus Light On! Queere Kultur und Geschichte · 19.01.2026 · 13 Min.
Beschreibung
Alexander Wagner hat über die Kontinuitäten des deutschen Kolonialismus zur Zeit des Nationalsozialismus promoviert. Er ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Neuere deutsche Literaturgeschichte an der Universität Wuppertal. Seine Forschungsinteressen und Betätigungsfelder sind u. a. ostdeutsche Geschichte seit 1989/90, insbesondere Körperkonzepte und Energiekultur, das Verhältnis von Literatur und Wissen, Mediengeschichte, Geschlechtergeschichte, Populärkultur, postkoloniale Theorie, Psychoanalyse und die Arbeit an der Grenze von Kunst und Wissenschaft. Im Sammelband findet ihr den Beitrag von Alexander unter dem Titel: „Anthropophage Erotik, ein kleines Rasenstück, Frauen aus Stein: Die „Hadischen Erzählungen“ in Irmtraud Morgners Trobadora Beatriz“. Zum Sammelband: Haug, Franziska (Hg.): „bin weiblich, bin männlich, doppelt": Queere DDR-Literatur -------------------------------------- Inhalt Vorwort Janin Afken: „Für einen Moment war eine fremde Trieblandschaft in grelles Blitzlicht getaucht“. Lesbische* Utopien in der DDR-Literatur der 1970er Jahre Alexander Wagner: Anthropophage Erotik, ein kleines Rasenstück, Frauen aus Stein: Die „Hadischen Erzählungen“ in Irmtraud Morgners Trobadora Beatriz Jonas Haug: Träumen und Sprechen – plurale Subjektivität in Brigitte Reimanns Franziska Linkerhand Ida Svingen Mo: Gertrud, Lord Byron und „das struppige Fuchsjunge“ – queeres Außenseitertum in Brigitte Reimanns Franziska Linkerhand Birgit Bockschweiger: Christa Wolf – eine queere Autorin? Felix Schmidt: Die Frauen am Ida-Berg – eine queere Utopie? Queere Zeitlichkeit in Christa Wolfs Kassandra Vojin Saša Vukadinović: Der Traum ihrer Verkommenheit. Anmerkungen zu Christa Reinigs Frühwerk Sina Meißgeier: Literarische Veröffentlichungen in der Lesbenzeitschrift frau anders als Spiegel der Transformationszeit Nane Pleger: Eine sprechende Katze und ein Engel mit goldenem Schnurrbart. Wie fantastisch erzählte Figuren Gendernormen in Christa Kożiks Werk durchque(e)ren Rebecca Franke: Queerness in der FDJ-Poetenbewegung Lucas Mielke: Norbert Marohns Plötzlich mein Leben (1989) im Kontext des Homosexualitätsdiskurses der 1980er Jahre Benedikt Wolf: Das Archiv als Form. Zu Ronald M. Schernikaus Legende Lukas Betzler: Homosexuelles Begehren im Werk Franz Fühmanns Liesa Hellmann: Die Front als queerer Möglichkeitsraum? Erich Loests Erzählung Hitlers Befehl (1956/1968) Franziska Haug im Gespräch mit Norbert Marohn: „Schreiben ist für mich intensiveres Leben“ -------------------------------------- Host: Adina Kükelhahn Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.