
Warum Gendermedizin Leben retten kann
aus imPULS: Für Ihre Herz-Gesundheit · 14.04.2026 · 35 Min.
Worum es geht
In der Podcast-Episode wird verdeutlicht, dass Herzerkrankungen bei Frauen in Deutschland ebenfalls die häufigste Todesursache sind und Frauen nach einem Herzinfarkt schlechtere Überlebenschancen haben als Männer. Die Bedeutung von geschlechtersensibler Medizin wird hervorgehoben, insbesondere in Bezug auf die individuellen Risikofaktoren von Frauen wie Hormonstörungen, Schwangerschaften und Wechseljahre. Dr. Lina Marie Segers, Kardiologin und Leiterin des Women's Heart Health Center in Frankfurt, spricht über die Notwendigkeit spezialisierter Frauenherzzentren und wie Hormone das Herz beeinflussen können. Es wird auch diskutiert, wie die Herzmedizin inklusiver gestaltet werden kann und welche Maßnahmen Frauen ergreifen können, um langfristig die Herzgesundheit zu schützen.
Beschreibung
In dieser Folge räumen wir mit einem hartnäckigen Vorurteil auf, nämlich dass Herzerkrankungen vor allem Männersache sind. Tatsächlich sind Herz-Kreislauf-Erkrankungen in Deutschland auch bei Frauen die häufigste Todesursache – und Frauen sterben nach einem Herzinfarkt sogar häufiger als Männer. Das liegt an biologischen Unterschieden, aber auch an blinden Flecken in Medizin und Forschung. Das soll sich ändern. Wie? Das erfahren Sie in diesem Gespräch mit der Kardiologin Dr. Lena Seegers, Leiterin des Women’s Heart Health Center Frankfurt – dem ersten universitären Frauenherzzentrum in Deutschland.
Themen
- Geschlechtersensible Medizin
- Herz-Kreislauf-Erkrankungen bei Frauen
- Risikofaktoren und Prävention