PodOrakel · KI-Podcastsuche für den DACH-Raum

La Calisto

aus Probenzimmer mit Christian Schröder und Kai Weßler · 15.09.2026 · 37 Min.

Worum es geht

In dieser Podcastfolge sprechen die musikalische Leiterin Christina Pluhar und der Regisseur Stefan Herheim über die venezianische Barockoper La Calisto von Francesco Cavalli, die 1651 uraufgeführt wurde. Die Oper verbindet antike Mythen mit einer Mischung aus komischen und tragischen Elementen und zeigt die Verstrickungen von Göttern, Menschen und Naturwesen. Die Gesprächspartner erläutern die musikalischen Besonderheiten der Zeit, insbesondere die spärliche Notation und die daraus resultierende Rekonstruktionsarbeit für die heutige Aufführung. Zudem wird die Inszenierung thematisiert, die mit einem Ensemble und Orchester die vielfältigen Facetten der Oper lebendig macht. Die Ambivalenz der Handlung und die offene Deutung des Endes werden als besondere Herausforderungen hervorgehoben.

Beschreibung

Barockoper als kosmisches Zaubertheater: Gott Jupiter nimmt die Gestalt der Göttin Diana an, um sich an der Nymphe Calisto zu vergehen, die angeblich keusche Diana steigt dem Hirten Endimione nach, während der Waldgott Pan für sie brennt. Ob Götter, Menschen oder Fabelwesen – alle stehen im Bann von Liebe und Begehren, von Macht und Gewalt. Francesco Cavallis 1651 in Venedig uraufgeführte Oper LA CALISTO führt auf tragikomische Weise menschliche Leidenschaften vor. Im Podcast bei Kai Weßler erzählen Dirigentin Christina Pluhar und Regisseur und Intendant Stefan Herheim von traumhaften Melodien und Zaubertheater auf der Opernbühne.

Themen